Archiv
Das war los im Kreisverband / 2008-
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Von und mit den Alten lernen 12.12.2009
Unverzichtbar für die soziale Sicherung 11.11.2009
Goldene Verdienstspange für Helga Hlawa und Peter Hanel 10.11.2009
AWO-Heim öffnet Türen 24.10.2009
AWO fühlt sich bestätigt 29.09.2009
Neuer Hort nun startklar 13.09.2009
Tolle und spannende Ferien in den Bergen für alle möglich gemacht 20.08.2009
Hier wird gebolzt, gebastelt und gequasselt 14.08.2009
Ferienfreude mit viel Bewegung und Fantasie 13.08.2009
Ab in die Ferien! 04.08.2009
Geborgenheit seit 20 Jahren in der "Schatzkiste" 20.07.2009
Matjes und "Moin, moin" 29.06.2009
Marie Juchacz - eine starke Frau 17.06.2009
Die Geschichte der AWO in der Begegnungsstätte 15.06.2009
550 Preise warten bei der AWO 08.06.2009
Die Solidarität der Kissinger AWO ist weiter gefordert 27.04.2009
Mit 99 Jahren ... ist noch lange nicht Schluss 09.04.2009
Die AWO bleibt in diesem Jahr daheim 02.04.2009
AWO-Jubiläum wirft Schatten voraus 30.03.2009
Kinder dürfen auf die Kanzel 25.02.2009
AWO bekommt ein kunstvolles Geburtstagsgeschenk 23.02.2009
Aktive AWO-Senioren 31.01.2009
Überraschung beim Familienfest 31.01.2009
Träger für die neue Krippe: Es läuft auf die Stadt hinaus 30.01.2009
Der "Juxjaga" beim Neujahrsempfang 14.01.2009
AWO warnt vor Gleichmut gegenüber der Armut 20.11.2008
Nordic Walking mit dem AWO-Seniorenclub 06.11.2008
Offene Türen im AWO-Heim 17.10.2008
Beweglichkeit schafft Sicherheit im Alltag 28.08.2008
Ferien mit viel Freiraum 13.08.2008
Damit alle in Urlaub fahren können 12.08.2008
Ferienerholung bleibt wichtig 10.08.2008
Entdeckungsreise auf der Kalorienmeile 24.06.2008
Portugal gefällt AWO-Mitgliedern 19.06.2008
Straßenfest mit großer Tombola 16.06.2008
Traudl Thomas wird heute 65 04.06.2008
AWO Mering weiter aktiv bei Beratung und Betreuung 29.05.2008
Kissinger AWO war wieder auf Wohlfühltour 10.05.2008
AWO Kissing bietet wieder Ferienprogramme für Kinder an 24.04.2008
Im AWO-Heim lohnt nicht nur der Ausblick 21.04.2008
Halbzeit im AWO-Seniorenheim 18.04.2008
"Sie haben einen Leuchtturm der sozialen Arbeit geschaffen" 11.03.2008
AWO-Begegnungsstätte wird feierlich eröffnet 06.03.2008
Begegnungsstätte der AWO wird Anfang März eingeweiht 27.02.2008
AWO feiert im eigenen Heim noch ein Stück fröhlicher 29.01.2008
AWO-Ball in neuen Räumen 24.01.2008Von und mit den Alten lernen Aindlinger Schülerinnen und Schüler zu Besuch im AWO-Seniorenheim Aindling. Drei Generationen unter einem Dach - das war einmal. Die klassische Großfamilie ist oft nicht mehr möglich. Wie also können junge den Umgang mit alten Menschen lernen? Wie können Heranwachsende selber erfahren, dass sie nicht nur gebraucht werden, sondern sogar profitieren können vom Zusammenleben mit alten Menschen? Die Volksschule am Lechrain in Aindling hat dazu ein interessantes, mehrwöchiges Projekt ersonnen. Schüler aus den beiden siebten Klassen gehen ins Aindlinger AWO-Heim und gestalten aktiv mehrere Tage gemeinsam mit den Bewohnern. "Besuch im Altersheim" - abgekürzt BiA - haben sie selbst ihr Vorhaben überschrieben. Bereits Ende November nahm Sozialpädagogin Melanie Lachomski die Teilnehmer des Projekts mit ins AWO-Heim, stellte den Senioren die Schüler vor und zeigte den Projektteilnehmern das Haus. "Unser Ziel ist es, die Sozialkompetenz zu fördern, denn die gewinnt im Berufsleben neben dem fachlichen Wissen und den Schulnoten immer mehr an Bedeutung", nennt Melanie Lachomski den wichtigsten Grund für ihr Engagement. Für ihren jüngsten Termin im AWO-Heim mussten die Schüler auch Vorarbeit leisten. Und zwar Plätzchen ausstechen, verzieren und schließlich backen. Sie wollten nämlich eine Nikolausfeier im AWO-Heim gestalten: "So richtig mit allem Drumherum und natürlich mit Musik, Geschichten und Gedichten." Mit "Von draus', vom Walde komm ich her" weckte Corinna (auswendig) Erinnerungen bei den AWO-Heim-Bewohnern und ließ damit die Skepsis in ihren Minen schlagartig einem offenen Blick weichen. Mancher Senior formte sogar mit den Lippen die Reime mit - leise, versteht sich. Für das Lied "Wir sagen Euch an den lieben Advent" griffen die beiden Achtklässlerinnen Isabella und Johanna in die Klaviertasten. Nathalie, Benedikt, Niklas und Peter hatten die Aufgabe des Nikolaus' übernommen und verteilten die Süßigkeiten und das Obst an den Tischen. Corinna führte für ihre Klassenkameradinnen durchs Programm, bei dem beide Seiten immer mehr auftauten: "Was haben Sie denn früher gearbeitet", fragte Laura sie Heimbewohnerin Hildegard Schulz. "Ich war Krankenschwester in einem großen Krankenhaus", lautete die Antwort der 94-Jährigen. Einen jedoch kennen in Aindling alle: Karl Schneider. Seit er seinen Friseursalon in jüngere Hände gelegt hat, lebt der Musiker und Liedertafel-Sänger im AWO-Heim. Auch er ist sichtlich angetan von den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler. Hinter der Glastüre beobachtet Alexander Huckfeldt das fröhliche Treiben an den Tischen. "Diese jungen Schülerinnen und Schüler sind voll in Ordnung", schwärmt der Pflegedienstleiter vom AWO-Haus in Friedberg, der die Chefin Brigitte Odenwälder in Aindling vertritt. Es stehen weitere Termine im Advent im Kalender der Jugendlichen, "und im Januar geht's weiter", sagt Sozialpädagogin Melanie Lachomski. Den Zielen ihrer Arbeit, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit oder die Steigerung des Verantwortungsbewusstseins sowie des Einfühlungsvermögens der Schüler, ist sie mit der Nikolausfeier auf alle Fälle näher gekommen. Quelle: "Aichacher Zeitung" (Martin Golling) v. 12.12.2009 zum Seitenanfang Unverzichtbar für die soziale Sicherung Kissing. Kreisvorsitzender Günter Vogt zog auf der jüngsten Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine positive Bilanz. Die freie Wohlfahrtspflege befinde sich in einem tief greifenden Wandel, weil auch die sozialstaatlichen Systeme den Einflüssen von Globalisierung und Ökonomisierung, Wettbewerb und demografischem Wandel ausgesetzt seien. Auch die AWO müsse sich als moderner Anbieter von sozialen Dienstleistungen neu justieren. Zugleich werde ihr eine Stärkung der Rolle als "sozialpolitischer Interessenverband und anwaltschaftliche Vertretung" der sozial Benachteiligten in der Gesellschaft zukommen. Probleme habe die AWO mit den rückläufigen Mitgliederzahlen und dem hohen Durchschnittsalter ihrer Mitglieder. Der Kreisverband Aichach-Friedberg stehe noch gut da. Er stelle als einer von 17 Kreisverbänden zehn Prozent der Mitglieder im Bezirk. 1138 Bürger seien Mitglied der AWO, zur Kreiskonferenz vor zwei Jahren seien es noch 1222 gewesen. Der Kreisverband habe sich auch in den vergangenen zwei Jahren allen Aufgaben gestellt. Die Kindererholungen in Hopfgarten in Tirol und die Stadtranderholungen in Merching und Althegnenberg seien gut angenommen worden. Vogt bedankte sich ausdrücklich bei der Kartei der Not, dem Hilfswerk der Augsburger Allgemeinen, der AOK und den Gemeinden Mering und Kissing für die finanzielle Unterstützung. Ebenso beliebt seien die Sprachferien in England, die Ferienprogramme und die Familienerholungen. Erfolgreich arbeiteten die beiden Kindergärten in Kissing sowie die Horte in Kissing, Friedberg und Mering. Die AWO betreibt Pflegeheime in Aindling und Aichach. Im Friedberger Heim seien die Umbauarbeiten demnächst abgeschlossen. Nach wie vor gut besucht seien die Seniorennachmittage. Der Vorstand müsse sich über ein neues Faltblatt Gedanken machen, obwohl die AWO auch einen Internetauftritt hat. Vogt dankte allen Mitgliedern und Förderern, Spendern und Mitarbeitern für ihr soziales Engagement. Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, der Organisationsleiter des Bezirksverbandes der AWO, sagte in seinem Grußwort. "Wir sind kein Almosenbetrieb, schließlich haben wir 800.000 hauptamtliche Mitarbeiter." Die AWO sei ein unverzichtbares Instrument der sozialen Sicherung. Bei der Haussammlung soll im kommenden Jahr auch Briefsammlung möglich sein. Wenn die Sammler niemanden antreffen, können sie einen Brief mit Zahlschein einwerfen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (glb) v. 11.11.2009 zum Seitenanfang Goldene Verdienstspange für Helga Hlawa und Peter Hanel Ehrung für langjähriges Engagement Kissing. Den Mann für alle Fälle und eine Frau, die andere auf Trab hält, ehrte die AWO Kissing in ihrer jüngsten Mitgliederversammlung für ihr langjähriges Engagement. Helga Hlawa und Peter Hanel erhielten beide die goldene Verdienstspange. "Wer rastet, der rostet", das ist das Lebensmotto von Helga Hlawa. Bei ihrer Gymnastikgruppe bringt sie alle 14 Tage ihre Damen mit Bändern, Reifen oder Bällen in Schwung. Seit 16 Jahren leitet sie die Gruppe und zeigt deren Können gelegentlich auch bei öffentlichen Auftritten. Peter Hanel half seinem Vater, ebenfalls treues AWO-Mitglied, schon im Kindesalter, seit 1981 ist er selbst Mitglied und wurde als Beisitzer 2003 in den Vorstand gewählt, 2007 dann zum dritten Vorsitzenden. Freizeit bleibt da nicht mehr viel. Beim Umbau und Anbau der AWO-Begegnungsstätte war Hanel in genau seinem Element. Durch viele Kenntnisse in allen Planungsarbeiten unterstützte er die Bauarbeiten. Neben diesen Ehrungen stand bei der Mitgliederversammlung auch eine Satzungsänderung an. Diese war aus steuerrechtlichen Gründen nötig geworden. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 10.11.2009 zum Seitenanfang AWO-Heim öffnet Türen Ferienprogramm: Alle Programme wurden gut angenommen Friedberg. Etage für Etage schreitet die 2006 begonnene Modernisierung des Seniorenheimes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Friedberger Rothenberg voran. Jetzt ist ein weiteres Stockwerk fertiggestellt. Ehe dort die Bewohner einziehen, haben morgen interessierte Friedberger Gelegenheit, den neu gestalteten Bereich zu besichtigen. Am Sonntag, 25. Oktober, findet ein "Tag der offenen Tür" statt. Besuchern wird von 10 bis 14 Uhr ein günstiger Brunch angeboten. Ab 15 Uhr bis 16.30 Uhr ist die Kuchentheke geöffnet. Um 11 Uhr wird die Ausstellung "Lichtblicke" mit Aquarellen von Bruni Holzbrecher eröffnet. Mit farbenfrohen Arbeiten, auf denen Sonnengelb die favorisierte Farbe ist, möchte die Augsburgerin "Lichtblicke" für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher in die neuen Räume bringen. An diesem Tag kann der umgestaltete Bereich der Einrichtung besichtigen werden. Mitarbeiter beantworten Fragen zum Seniorenheim. Gleichzeitig können sich Interessierte über Konzepte und unterstützende Therapieverfahren in der Ergotherapie und Logopädie informieren. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 24.10.2009 zum Seitenanfang AWO fühlt sich bestätigt Ferienprogramm: Alle Programme wurden gut angenommen Kissing. Der Erfolg gibt ihnen auch dieses Jahr wieder recht: Die zahlreichen Vorarbeiten der Vorstandschaft, der Betreuer und der Helfer für Erholungsmaßnahmen in Hopfgarten und Althegnenberg sowie im Gemeinde-Ferienprogramm wurden sehr gut angenommen. 32 Kinder verbrachten 17 ereignisreiche Tage mit vier Betreuern auf dem Leamhof in Hopfgarten. In Althegnenberg konnten sich 32 Kinder mit zwei Betreuern zwei Wochen lang auf dem Sportplatz und in der Turnhalle täglich austoben. Einen herzlichen Dank sendet die AWO an die Unterstützer der Kindererholungsmaßnahmen. Dieses Jahr waren das die Kartei der Not, die AOK und weitere Sponsoren, die es erst zahlreichen bedürftigen, oft alleinerziehenden Eltern ermöglichten, ihre Kinder an den Angeboten teilnehmen zu lassen. Im Oktober treffen sich die Kinder mit ihren Eltern und Betreuern zum Rückblick auf diese schönen Tage. Ein voller Erfolg im Ferienprogramm der Gemeinde waren die beiden Ausflüge zu den Karl-May-Festspielen in Dasing bei Fred Rai und dem Besuch des Augsburger Hotelturms mit Besichtigung der Studios von Radio Klassik sowie anschließend das Lechwerke-Museum in Langweid. 26 Kinder waren dabei. 19 begeisterte Kinder aus der Gemeinde verfolgten die spannenden Szenen, die in rasantem Tempo bei "Winnetou und Kapitän Kaiman" geboten wurden. Frenetisch beklatscht wurden zahlreiche Szenen während der Aufführung. Groß angekommen ist nach Beendigung des Spiels die Autogrammstunde mit sämtlichen Hauptdarstellern. Jedes Kind wollte auf ihren schön gestalteten Eintrittskarten ein Autogramm mit nach Hause bringen. Im Resümée der positiven diesjährigen Erholungs- und Ferienmaßnahmen ist die AWO-Vorstandschaft bereit, auch für das kommende Jahr diese Angebote bereit zu stellen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 29.09.2009 zum Seitenanfang Neuer Hort nun startklar Mering. Mit leichter Verzögerung, aber immerhin pünktlich zum Schuljahresbeginn startet die neue Hortaußenstelle der AWO. Am kommenden Dienstag werden gleich nach Schulschluss 18 Haupt- und Realschüler die neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen Hausmeisterwohnung in Beschlag nehmen können. Aufregende Wochen liegen bereits hinter dem Personal, damit dieser neuartige Schulverbandshort für Fünft- bis Siebtklässler in Betrieb genommen werden konnte. "Wir wollten ja gleich zum ersten September starten, aber urlaubsbedingt hat sich doch einiges verzögert", erklärt Ulla Oppermann. Die Erzieherin musste mit ihrer Kollegin Renate Graf zunächst ein bisschen improvisieren, damit im neuen Domizil etwas vorwärts ging. "Wir haben erst seit wenigen Tagen wieder Wasser, denn durch die Umbauarbeiten mussten die Leitungen stillgelegt werden." Ziemlich kurzfristig entschied das Landratsamt, dass noch zwei weitere Toiletten zur bereits bestehenden installiert werden müssen. Nun sind die sanitären Anlagen nach Jungen und Mädchen sowie Personal getrennt. Außerdem war im August Urlaubszeit und mancher Handwerker oder Entscheidungsträger kurzfristig nicht greifbar. Doch mit ein wenig Gleichmut und der Hilfsbereitschaft des benachbarten Hauptschulhausmeisters Siegfried Spöttl bestand das Team auch die schwierige Anlaufphase. Die Kinder wurden seit Anfang September übergangsweise noch einmal in den beiden Grundschulorten "Alte Burg" oder bei den benachbarten "Nemos" betreut, erklärte Hortleiterin Barbara Hirsch. Neben zwei Rieder Schülern sind die neuen Hortbesucher sowieso die alten. Die Kinder besuchten auch bisher die beiden AWO-Einrichtungen. "Wir freuen uns riesig auf die Möglichkeit, hier in getrennten Räumen speziell auf die Bedürfnisse unserer Großen eingehen zu können", gesteht Ulla Oppermann. Vor allem die Programmangebote in den Ferien werden sich getrennt von den Grundschülern altersgerechter planen lassen. Denn dies ist das große Plus im Vergleich zu den benachbarten Betreuungsangeboten in der Realschule und den beiden Ganztagsklassen in der Hauptschule. Der AWO-Hort hat nicht nur längere Öffnungszeiten und auch den für viele dringend benötigten Frühdienst, sondern deckt auch einen großen Bereich der Schulferien ab. Nach neuen Gesetzesvorgaben ist die Heimatgemeinde verpflichtet, die Betreuung von Schulkindern bis zum 14. Lebensjahr zu organisieren, wenn die Eltern sich mit diesem Wunsch an die Gemeinde wenden. Erst Ende Juni hatte sich der Schulverband entschlossen, die ehemalige Hausmeisterwohnung der Hauptschule für den eingruppigen Hort herzurichten. Zunächst gilt dies als Übergangslösung mit möglichst geringen Kosten. "Alle geben ihr Bestes, damit wir finanziell wirklich im Rahmen bleiben", bestätigt Barbara Hirsch. Auch Bürgermeister Hans-Dieter Kandler habe das als Schulverbandsvorsitzender sehr unkompliziert gehandhabt, lobt die Hortleiterin. Nicht ganz leicht ist dennoch die Aufteilung der Kosten, denn für die räumliche Grundausstattung kommt der Schulverband auf, für die Anschaffung von Verbrauchsmaterial zeichnet die AWO als Träger verantwortlich. "Wir haben hier auf hundert Quadratmetern eigentlich einen kompletten Haushalt eingerichtet", erzählt Ulla Oppermann und zeigt auf einen schon sehr gemütlich wirkenden Aufenthaltsraum. Die Küche ist bis auf Kleinigkeiten gerüstet für den Essbetrieb. Das Essen in Bioqualität wird von der Firma Forster in Aindling geliefert. Fehlt noch ein wischbarer Boden im Essbereich, das Mobiliar im großen und kleinen Hausaufgabenzimmer und vor allem der Telefonanschluss im Büro. "Aber wir denken, dass sich bis zum ersten Schultag noch was tut", zeigt sich das neue Hortteam zuversichtlich. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Heike John) v. 12.09.2009 zum Seitenanfang Tolle und spannende Ferien in den Bergen für alle möglich gemacht Hopfgarten: Insgesamt 32 Kinder sind mit der AWO schon fast drei Wochen auf dem Leamhof in Tirol Aichach-Friedberg/Kissing. Jetzt sind die schönen Ferien schon fast wieder vorbei: Seit Anfang August verbringen 32 Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren aus dem Landkreis Aichach-Friedberg srei Wochen auf dem Leamhof in Hopfgarten in Tirol. Organisiert hat den Aufenthalt, wie seit 23 Jahren schon, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing. Das seien "tolle und spannende Ferien", haben sie Claudia Beckerbauer und Günter Vogt, dem Kissinger AWO-Vorsitzenden, bei einem Besuch erzählt. Die Ferien von bedürftigen Kindern werden bezuschusst, etwa von der AOK oder der Kartei der Not, um sie allen, die mitfahren wollen, möglich zu machen. Gastgeber ist seit 23 Jahren Familie Fuchs, mit Margit und Andreas sowie Katja und Rainer mit ihren kleinen Kindern Nelli und Samuel, also drei Generationen. Mit den Betreuerinnen Marion Braun, Veronika Lucas und Franziska Stowasser und ihrem Kollegen Christian Krepold haben die Kinder fach- und sachkundige Gruppenleiter. Wanderungen und Spiele Sie unternehmen viel mit den Mädchen und Buben. Es wird gebastelt, dieses Mal wurde unter anderem ein weißes T-Shirt gefertigt, und es gibt auch bildhauerische Tätigketen mit Ytong-Steinen. Ein Tischtennisturnier, Ballspiele, bei Regen Spiele in den Räumen, ja sogar einen Disco- und einen Grillabend gibt es. Auch die Wirtsleute geben sich Mühe und Tipps, um die Tage nett, lustig und spannend zu gestalten. Andreas kennt sich gut rund um den Leamhof aus und leitet Wanderungen durch Berg und Tal. In der Küche freut sich Margit jeden Tag über Hilfe von den Kindern beim Kochen. Von früh bis spät werden Köstlichkeiten zum Wohle der Kinder und Betreuer angeboten. Da sie das schon seit 23 Jahren machen, nicht nur für die Kinder der AWO Kissing, sondern auch für Kinder aus Schulen, Kirchengemeinden, die sogar bis aus England, Belgien, Holland und Österreich, Nordrhein-Westfalen und aus Bayern kommen, ist der Speiseplan international. Schlafmöglichkeiten gibt es für 60 Kinder, aber erst ab 25 Kindern ist der Aufwand und die Arbeit rentabel. In einer gemütlichen Küche, ausgestattet mit großen Töpfen, kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden. Katja, die Kräuterfee, verarbeitet alles für den Salat, damit die Gesundheit nicht zu kurz kommt. Andreas und Rainer sind perfekte Hausmeister und super Landwirte, die immer ein Lächeln für die Kinder auf den Lippen haben. "Glückliche und erholte Kinder liegen der AWO Kissing sehr am Herzen", so Günter Vogt. Viele der kleinen Feriengäste haben bei seinem Besuch schon bekundet, dass sie im kommenden Jahr unbedingt wieder kommen möchten. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 20.08.2009 zum Seitenanfang Hier wird gebolzt, gebastelt und gequasselt Stadtranderholung: Ferienkinder bevölkern die Merchinger Sportgaststätte Mering/Merching. Es sind nicht immer die großen Attraktionen, die Kinder begeistern. Auf dem Merchinger Sportgelände spielen und toben derzeit rund 28 junge Meringer, die durch das Sommerangebot der Arbeiterwohlfahrt zwei Wochen in Gemeinschaft Gleichaltriger genießen. Von Montag bis Freitag werden die Sechs- bis Elfjährigen mit dem Bus auf das weitläufige Gelände gebracht, wo sie ihren Bewegungsdrang ausleben und viel Freiraum genießen können. Feriengefühl pur erleben Bereits zum fünften Mal leitet Petra Bischofer die Stadtranderholung, ebenso lange sind viele der Teilnehmer auch schon dabei. Die Ferienmaßnahme selbst wurde schon vor 25 Jahren von der Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufen. "Es macht einfach Spaß, hier Freunde zu treffen, miteinander zu quasseln und unterwegs zu sein." Für die elfjährige Lisa-Marie ist das Feriengefühl pur und auch Florian aus St. Afra kann schon auf vier Sommerfreizeiten in Merching zurück blicken. Sogar aus Landsmannsdorf kommt ein Geschwisterpaar täglich mit dem Bus aus Friedberg. "Zu Hause wissen wir nicht so viel zu tun", geben Robin und Denis zu. In der Merchinger Stadtranderholung ist das anders. Da wird gebolzt, gebastelt und Gemeinschaft genossen. Bei vielen Kindern sind auch die Eltern beide berufstätig und froh, ihre Kinder wenigstens die ersten zwei Wochen gut versorgt zu wissen. Damit auch Kinder aus sozial schwächeren Familien eine Chance auf Teilnahme am AWO-Angebot haben, hat der Meringer Ortsvorsitzende Jaromir Prochazka auch wieder die Kartei der Not, das Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen, um Unterstützung gebeten. Der Tag beginnt bereits mit einem gemeinsamen Frühstück, und abends, bevor der Bus wieder alle nach Hause bringt, wird noch einmal gemeinsam Brotzeit gemacht. Auch für ein leckeres Mittagessen sorgt der Wirt Mourad Zouaghi und weiß dabei genau, dass Pfannkuchen, Spaghetti und Pizza zu den Lieblingsspeisen der Feriengäste gehören. Besonders genießen die 28 Kinder die Anwesenheit der beiden jugendlichen Helfer. Die 18-jährige Theresa Hintersberger und der 17-jährige Lukas Wülbern bringen sich gerne für zwei Ferienwochen ein. "Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung an der Fachoberschule gerade Praktikum im Meringer Kinderhaus gemacht, und deshalb wusste ich schon, dass mir diese Arbeit Spaß macht", erklärte Lukas. Wasserschlacht wird heiß ersehnt Für die Jungs ist die Anwesenheit einer männlichen Aufsichtsperson ein ungewöhnliches Vergnügen, das sich nicht nur beim Fußball genießen lässt. Wenn das Wetter hält, wird es wohl noch einige Wasserschlachten geben, verspricht Leiterin Petra Bischofer den Kindern. Besonders freuen sie sich auch auf den traditionellen Ausflugstag in den Skyline Park, und dann muss ja auch noch das Abschlussfest mit den Eltern vorbereitet werden. Für die Tanzvorführungen und Einlagen mit dem Einrad wird ebenfalls schon kräftig geübt. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (jojo) v. 14.08.2009 zum Seitenanfang Ferienfreude mit viel Bewegung und Fantasie Stadtranderholung: Insgesamt 21 Kinder vergnügen sich mit der AWO Kissing in der Sportgaststätte Althegnenberg Kissing/Althegnenberg. Sie haben riesengroße Wiesen und zwei Fußballfelder zur Verfügung, können im angrenzenden Wald spielen und bei schlechtem Wetter auch in der Turnhalle toben. 21 Kinder genießen derzeit auf dem großzügigen Areal der Waldgaststätte Althegnenberg eine zweiwöchige Ferienfreizeit. Die Stadtranderholung der Kissinger AWO bietet den Sechs- bis Elfjährigen täglich von acht bis 18 Uhr ein Erholungsprogramm. Keine Langeweile Morgens bringt ein Bus die Kinder nach Althegnenberg und liefert sie abends wieder an ihrem Wohnort ab. Da der Bus aus Friedberg kommt, können auch Schüler von dort am Angebot der Kissinger teilnehmen. "Hier kann ich mit meinen Freunden tun, was ich will, und hab keine Langeweile, wie manchmal zu Hause", sagt Isabel. Bereits zum fünften Mal nimmt die Elfjährige teil und hat dabei auch Spaß mit ihrer Cousine Janine, die ebenfalls schon als "alter Hase" zählt. Das zweiwöchige Angebot ist ideal für Kinder, deren Eltern arbeiten müssen und die aber nachts gerne in ihrem eigenen Bett schlafen. Die zehn Ferientage - am Wochenende ist kein Programm - beginnen bereits mit einem gemeinsamen Frühstück, das die Wirtsleute Fredi und Silvia ebenso liebevoll herrichten, wie das Mittagessen und die Brotzeit am Abend. "Die Renner sind natürlich Spaghetti und Pizza", geben die Betreuer zu, "aber wir essen auch Gemüse und vor dem Nachhausegehen am Abend gibt es immer auch Rohkost". Auch die Betreuer sind ein Segen für die Kinder, denn es handelt sich um junge Erwachsene, die mit viel Idealismus und Freude an die Sache herangehen. Der 21-jährige Ivan Godzirov sammelte bereits im vergangenen Jahr als Begleitung zur AWO-Freizeit in Tirol Erfahrung mit Ferienkindern. Andrea Lorenz war als angehende Erzieherin und Schülerin der Fachoberschule für Sozialwesen bereits letztes Jahr in Althegnenberg mit von der Partie, und auch die 22-jährige Sabrina Paul kniet sich mit Begeisterung in ihre Aufgabe hinein. "Wir wollen langfristig in Kissing auch wieder einen Jugendclub aufziehen, und die Kinder hier sind unsere ersten Interessenten." Etwas andere Modenschau AWO-Ortsvorsitzender Günter Vogt und sein zweiter Stellvertreter im Vorsitz, Peter Hanel, trafen bei ihrer Stippvisite in der Waldgaststätte kreative Kinder an, die gerade dabei waren, sich aus Müllbeuteln Kleider für eine etwas andere Modenschau zu basteln. "Wir sind dankbar, dass uns auch die Kartei der Not jedes Jahr wieder freundlich zugetan ist", betont Günter Vogt. "In diesem Jahr ermöglichte das Leserhilfswerk durch seine Spende zwei Kindern aus sozial schwachen Familien die Teilnahme." Auch Kissings zweite Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen kam neugierig auf die Stadtranderholung nach Althegnenberg und spendierte bei ihrem Besuch eine Runde Eis für alle. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (jojo) v. 13.08.2009 zum Seitenanfang Ab in die Ferien! Aichach-Friedberg/Kissing. Für insgesamt 32 Kinder aus dem gesamten Landkreis Aichach-Friedberg sowie aus Augsburg, Königsbrunn und Egenhofen ging es am vergangenen Samstag auf große Fahrt Richtung Bella Italia.Im Rahmen der diesjährigen AWO-Stadtranderholung dürfen die Jungs und Mädchen im Alter von acht bis 15 Jahren 18 unbeschwerte Ferientage auf dem Bergbauernhof in Hopfgarten/Südtirol genießen. So mancher Mama fiel der Abschied ganz schön schwer, doch "Chauffeur" Peter Filser und das bewährte Betreuerteam mit Christian Krepold als Leiter und den angehenden Kindergärtnerinnen Veronika Luckas, Marion Braun und Franziska Stowasser werden dafür sorgen, dass sie ihren Schatz wieder wohlbehalten - und bestens erholt - zurück bekommt. Als Überraschungsgast hatte sich neben 2. Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr zur Verabschiedung eingefunden und einen kleinen "Reisekostenzuschuss" mitgebracht.
zum Seitenanfang Geborgenheit seit 20 Jahren in der "Schatzkiste" AWO-Kindergarten und -Hort in der Kissinger Badangerstraße feierten 20-Jähriges Kissing. Unbezahlbar und mit Gold nicht aufzuwiegen, so steht es schon im hauseigenen Kindergartenlied, ist der Schatz, der hier Geborgenheit findet. Im Kindergarten und Hort Schatzkiste unter der Trägerschaft der AWO wurde am Wochenende Geburtstag gefeiert. 20 Jahre lang wachsen hier schon Kinder auf, werden gefördert und gefordert und dürfen sich frei entfalten. Zusammen mit sieben weiteren Erziehungskräften betreuen die Kindergartenleiterin Angela Prestel und Hortleiterin Ruth Kehl Kleinkinder und Grundschüler in zwei Kindergarten- und einer Hortgruppe. "Dieses Haus lebt", so stellte Bürgermeister Manfred Wolf in seiner Gratulationsansprache erfreut fest. Auch Schwabens AWO-Jugendreferent Hans Scheiterbauer-Pukkinen hatte es sich nicht nehmen lassen, zur bunten Feierstunde in die Kissinger Badangerstraße zu kommen. In seiner Eigenschaft als AWO-Ortsgruppenleiter und stellvertretender Bezirksleiter stattete auch Günter Vogt der Einrichtung einen Besuch ab. Im Herbst 1989 wurde die Schatzkiste eröffnet und zunächst unter kirchlicher Trägerschaft betrieben. Erst im zehnten Jahr übernahm die Arbeiterwohlfahrt den Betrieb und kümmert sich seitdem neben dem Kindergarten Kunterbunt nun auch um diese Einrichtung. 1998 wurde eine von drei Kindergartengruppen geschlossen, im Herbst desselben Jahres eine Hortgruppe im Haus eröffnet. Davor war sie für ein Jahr in der Grundschule betrieben worden. Inzwischen finden Kinder ab zweieinhalb Jahren in der Schatzkiste ihren Platz. Ein einschneidendes Erlebnis war ein Jahr später das Pfingsthochwasser, vor dem auch die Kindereinrichtung nicht verschont blieb. Die größten Veränderungen gingen nun mit dem neuen Kindergartengesetz einher, das flexible Buchungszeiten für die Eltern brachte. Gleich geblieben ist der Wohlfühlfaktor für die Kinder, von dem sich Eltern und andere Festbesucher bei den Jubiläumsaktivitäten überzeugen konnten. Da wurden die verschiedensten Kinderaktionen vom Glück-Suchen bis zum Basteln geboten, es gab einen Bücherverkauf und auch Märchenerzähler Frank Lümmen war zu Gast. Die Kreativität der Kleinen war in der Kunstausstellung "Kleine Hände - große Werke" zu bestaunen und dort auch so manches Kunstwerk zu erwerben. Krönender Abschluss der Feierlichkeiten war der gemeinsame Start hunderter bunter Luftballons mit angehängten Kärtchen, von denen man hofft, dass sie weit fliegen und auch wieder in die Schatzkiste zurückgeschickt werden. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Heike John) v. 20.07.2009 zum Seitenanfang Matjes und "Moin, moin" Reise: Kissinger AWO war in Friesland unterwegs Kissing. Der Ortsverein der Kissinger Arbeiterwohlfahrt unternahm eine Fahrt zum Tor zur Nordsee. Dieses Mal hatte der Organisator Günter Vogt das Hotel Auerhahn im Sande auserwählt. Dort wurden die Kissinger wie eine große Familie begrüßt. Spickeroog war eines der ersten Ziele. Reiseleiter Günter Hoffmann erzählte über die Nordseeinsel und die Programmpunkte so manches, was nicht in den bunten Prospekten steht. Die staunenswerte Welt des "Kuriosen Muschelmuseums" war einer der guten Gründe, auf die Insel zu fahren. Die Rhododendronblüte bei einer Gärtnerei in Wiesmoor, eine Besichtigungsfahrt zur Blumenhalle mit Wasserspielen und Musik, das Torfsiedlungsmuseum bei einem anschließenden Tee-Seminar rundeten einen informativen nächsten Tag ab. Die beiden überdachten Baudocks der Meyer Werft in Papenburg beeindruckten nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch das fertig gestellte Schiff "Tag und Nacht". Anschließend fesselte das Emssperrwerk, ein Mehrzweckbauwerk an der Unterems für einen besseren Sturmflutschutz und für das Aufstauen der Ems zur Überführung tiefgehender Schiffe, das Augenmerk der Kissinger. Der Deichbau am Jadebusen wurde bei Cäciliengroten erläutert. Bremen mit dem historischen Rathaus, dem Roland, dem romanisch-gotischen Dom und dem Altstadtviertel "Schnoor" hatte mit dem Glockenspiel seine Reize am vierten Tag. Wilhelmshaven lockte am vorletzten Tag mit dem Deutschen Marine-Museum, einem Stück deutscher Geschichte, die Elvis-Presley-Ausstellung fand zusätzliches Interesse. Beeindruckend war die Kaiser-Wilhelms-Brücke. Am Samstag war Rückreisetag. Man bedankte sich nochmals für das Essen, zum Beispiel "Matjes mit Bratkartoffeln", fürs reichhaltige Programm und vor allem bei der Busfahrerin Daniela für die hervorragenden Fahrkünste und die Freundlichkeit. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 29.06.2009 zum Seitenanfang Marie Juchacz - eine starke Frau Jubiläums-Wanderausstellung über die Gründerin der AWO gastiert in Kissing. Vom 12. Juni bis 4. Juli in der Begegnungsstätte Blumenstraße Kissing. Aus Anlass seines 60-jährigen Bestehens widmet sich der AWO-Ortsverband Kissing mit der Wanderausstellung "Marie Juchacz - 90 Jahre AWO" der herausragenden Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin. Die Reminiszenz an eine der starken Frauen der deutschen Geschichte und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt ist noch bis 4. Juli in der Begegnungsstätte Blumenstraße zu sehen. Nachfolgerin von Clara Zetkin Marie Juchacz wurde am 15. März 1879 in Landsberg an der Warthe geboren. Nach dem Besuch der Volksschule war Juchacz zunächst als Dienstmädchen, als Fabrikarbeiterin und in der Krankenpflege tätig, bis sie eine Lehre zur Schneiderin absolvierte. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete sie in der Heimarbeitszentrale und war Mitglied der so genannten Lebensmittelkommission. Als es 1917 zur Spaltung der Sozialdemokraten und zur Gründung der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) kam, der sich auch Clara Zetkin anschloss, übertrug Friedrich Ebert Marie Juchacz die dadurch vakant gewordene Stelle als Frauensekretärin im Zentralen Parteivorstand, gleichzeitig übernahm Juchacz die Redaktionsleitung der Frauenzeitung "Gleichheit". Wortführerin der sozialen Emanzipation Gleich mit zwei Briefmarken würdigte die Bundespost in der Vergangenheit das Leben und Wirken von Marie Juchacz: 1969 im Block "50 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland" (siehe Bild), 2003 in der Serie "Frauen der deutschen Geschichte".Grafik: Deutsche Post Als eine von 37 Frauen wurde Juchacz 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt, wo sie am 19. Februar 1919 die erste Rede einer deutschen Parlamentarierin überhaupt hielt. Sie gehörte als einzige Frau dem "Ausschuß zur Vorberatung des Entwurfs einer Verfassung des Deutschen Reichs" der Nationalversammlung an, von 1920 bis 1933 war sie Mitglied des Reichstags. Am 13. Dezember 1919 rief Juchacz als Hauptausschuss innerhalb der SPD die Arbeiterwohlfahrt ins Leben, deren erste Vorsitzende sie bis 1933 war. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten emigrierte sie ins Saarland, nach dessen Anschluss an das Deutsche Reich ins Elsass und schließlich - nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges - über Paris und Marseille 1941 in die USA. 1949 kehrte sie 70-jährig aus ihrem Exil nach Deutschland zurück und wurde Ehrenvorsitzende der AWO. Am 28. Januar 1956 starb Marie Juchacz in Düsseldorf. Ein Vorbild für viele Bei der Ausstellungseröffnung, zu der Ortsverbands-Vorsitzender Günter Vogt viel Prominenz aus der Politik und der AWO-Bezirksebene begrüßen konnte, hoben sämtliche Redner die großen Verdienste von Marie Juchacz als Wegbereiterin des modernen, heute leider wieder in seinen Grundfesten erschütterten Sozialstaates hervor. Sie habe den Parlamentarismus, die emanzipatorische Frauenbewegung und die Wohlfahrtspflege entscheidend geprägt, erinnerte Dr. Heinz Münzenrieder, Vorsitzender des Präsidiums und Verwaltungsrates der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt, in seinem Festvortrag. Und das wohlgemerkt nicht im Sinne von Almosengewährung, sondern in Form von veritablen Rechtsansprüchen wie dem allgemeinen Wahlrecht, dem Jugendhilferecht, dem Arbeitsschutzgesetz für Kinder und Jugendliche, der Fristenlösung, der Mutterschaftsfürsorge, dem Armenpflegerecht, der Erwerbslosenfürsorge und der öffentlichen Wohlfahrtspflege. ![]() Viel Prominenz hatte sich zu Ehren von Marie Juchacz in der Kissinger AWO-Begegnungsstätte eingefunden, darunter (in der ersten Reihe von links) Bürgermeister Manfred Wolf, Landratsstellvertreter Peter Feile, Bezirksvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder, stellvertretender Vorsitzender Alfons Schier, Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr und SPD-Bundestagskandidatin Maria Hackl. Noch ein Geburtstagskind: Vor wenigen Tagen feierte Traudl Thomas - seit vielen Jahren "Motor" der Kissinger AWO - ihr 66. Wiegenfest. Stellvertretender Bezirksvorsitzender Alfons Schier überreichte ihr aus diesem Anlass ein kleines Präsent, Vorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder und Günter Vogt als zweiter Vize (von links) schlossen sich der Gratulation an. Im Vordergrund Mitglieder der AWO-Gesangsgruppe, die der Ausstellungseröffnung zusammen mit dem Harfenduo Christine Pemsl und Susanne Neher den würdigen musikalischen Rahmen verliehen.
Einig waren sich die Redner auch in ihrem Lob für die vorbildliche Arbeit der Kissinger AWO in der Nachfolge von Marie Juchacz und anderer Pioniere der Arbeiterwohlfahrt. Sie dankten Günter Vogt und seinen Mitstreitern für ihr unermüdliches Engagement zum Wohle des Nächsten gerade in schwierigen Zeiten. Damit dies so bliebe, wünschten sie der Ausstellung eine breite Resonanz: "Möge die Erinnerung an diese großartige Frau viele Menschen dazu bewegen, den sozialen Weg der Arbeiterwohlfahrt in Zukunft mitzugehen." Infos: - Die denkwürdige Rede von Marie Juchacz in der Nationalversammlung ist unter anderem im Internet unter www.awo-le.de/awo/geschichte/marie_juchacz_rede.htm nachzulesen. - Die Ausstellung "Marie Juchacz - 90 Jahre AWO" in der AWO-Begegnungsstätte Blumenstraße ist bis einschließlich 4. Juli täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet (Eintritt frei). Spezielle Führungen für Schulklassen werden auf Wunsch angeboten (Anfragen unter Telefon 08233/8073 oder 5194). - Auf Beschluss des Kissinger Gemeinderates wird Marie Juchacz im Neubaugebiet an der Friedberger Straße eine eigene Straße gewidmet. Dazu findet am 20. Juni ein kleiner Festakt statt (Treffpunkt 14 Uhr an der Begegnungsstätte). Quelle: "StadtZeitung" (Otto Kügle) v. 17.06.2009 zum Seitenanfang Die Geschichte der AWO in der Begegnungsstätte Wanderausstellung: In Kissing sind Bilder und Dokumente über Marie Juchacz und 90 Jahre Arbeiterwohlfahrt zu sehen Kissing. Wohl der Tatsache, dass der AWO-Ortsverein Kissing in diesem Jahr selbst sein 60-jähriges Bestehen begeht, ist es zu verdanken, dass die vom AWO-Bundesvorstand initiierte Wanderausstellung über das Leben und Wirken von Marie Juchacz und über 90 Jahre AWO-Geschichte auch über das "kleine Kissing" führt. Günter Vogt, Vorsitzender der Kissinger AWO, zeigte sich jedenfalls in seiner Begrüßungsrede anlässlich der Ausstellung in der Begegnungsstätte in der Blumenstraße 9-11 in Kissing darüber hoch erfreut. Erfreut war er auch, dass zur feierlichen Eröffnung etliche Vertreter aus der Politik nach Kissing gekommen waren. Über vier Zentner Ausstellungsmaterial hatte Vogt zusammen mit seinen Helferinnen und Helfern nach den Vorgaben des Bundesvorstands schon Tage zuvor ausstellungsgerecht in der Begegnungsstätte zu platzieren. Am Freitag nun durfte er anlässlich der Eröffnung auch eine Reihe an Ehrengästen willkommen heißen. Die Festrede hielt der Präsidiums- und Verwaltungsratsvorsitzende des AWO-Bezirks Schwaben, Dr. Heinz Münzenrieder. Dieser ging im Allgemeinen auf die neunzig Jahre Arbeiterwohlfahrt und im Besonderen auf das Wirken von Marie Juchacz (1879-1956) ein. 1919 war die Arbeiterwohlfahrt von der Bundestagsabgeordneten gegründet und in die Zukunft ausgeschickt worden. In den folgenden dunklen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, aus der Not von Armut, Arbeitslosigkeit und Kriegsleiden geboren, bestand Juchacz in den politischen Anfechtungen der Weimarer Republik durch Menschlichkeit und Tatkraft. Sie zeigte Werte auf in einer oft als aussichts- und heillos erfahrenen Wirklichkeit. Ein Bild von Zeit und Persönlichkeit Die künstlerische Arbeit, die in der Wanderausstellung das Interesse der Besucher weckt, führt den Betrachter immer wieder in eine Begegnung mit den frühen Jahren der Arbeiterwohlfahrt. Sie lässt ein Bild von Zeit und Persönlichkeit entstehen, in dessen Mittelpunkt Marie Juchacz steht. Aus der Vielzahl von Reden, Texten und Dokumenten dieser Zeit wurden Textfragmente sorgsam ausgewählt, die "damals" Ziele und Hoffnungen hell aufleuchten ließen. "Wir haben einen Reichtum an Tradition, die viel zu wenig genutzt wird und in den Truhen liegt", so eine Aussage von Juchacz aus dieser Zeit. Und weiter: "Der Reichtum ist der Mut und die Kraft und Hartnäckigkeit einzelner Menschen, die hinter den Errungenschaften von Wohlfahrt, Arbeitsschutz und Frauenwahlrecht stehen." Einer dieser Menschen war Marie Juchacz selbst. Die Ausstellungseröffnung wurde einfühlsam musikalisch umrahmt von den beiden Harfenistinnen Christine Pemsl aus Kissing und Susanne Neher aus Friedberg. Außerdem brachte die AWO-Gesangsgruppe Kissing einige ihrer wohlklingenden Lieder zu Gehör. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 15.06.2009 zum Seitenanfang 550 Preise warten bei der AWO Ortsverband Kissing feiert heuer gleich zwei Tage Straßenfest Kissing. Im Rahmen des 60-jährigen Bestehens des AWO-Ortsverbands Kissing soll in diesem Jahr gleich zwei Tage lang beim traditionellen Straßenfest kräftig gefeiert werden. Am Samstag, 13. Juni, ab 14 Uhr und am Sonntag dann bereits ab 10 Uhr, wird sich die Blumenstraße in Höhe der Begegnungsstätte der Kissinger Arbeiterwohlfahrt (AWO) wieder in einen großen Bier- und Spielgarten verwandeln. Dann nämlich startet das alljährliche AWO-Straßenfest mit zahlreichen Attraktionen und lukullischen Schmankerln vom Grill und aus der Kuchenbar. Wie Hauptorganisator und Ortsvorsitzender Günter Vogt erklärt, sind die Vorbereitungen für dieses Familienfest bereits in vollem Gange. Deshalb freut sich Vogt auch jetzt noch über jede Kaffee- und Kuchenspende für die beiden Tage, die die Begegnungsstätte erreichen. Es gibt noch viel zu tun Die fleißigen AWO-Helfer haben mit den Vorbereitungen für das Fest alle Hände voll zu tun. So nimmt Peter Hanel fleißig die Gewinne für die Tombola von Firmen, Geschäften und Privatleuten entgegen, sortiert sie und versieht alle mit Losnummern. "Unsere Tombola beinhaltet heuer 550 Gewinne", versichert Hanel. Günter Vogt hofft sogar, dass noch weitere Sach- und Geldspenden den Weg in die Blumenstraße finden werden. Neben der Tombola bietet der Ortsverein eine Reihe interessanter Attraktionen für die großen und kleinen Gäste an. Dazu sorgt Alleinunterhalter Nikolaus Frank an beiden Tagen für die nötige musikalische Umrahmung. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 08.06.2009 zum Seitenanfang Die Solidarität der Kissinger AWO ist weiter gefordert Jubiläum: Kissinger Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt blickt auf 60 Jahre zurück Kissing. In schlechten Zeiten wurde der Ortsverein Kissing der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus der Taufe gehoben. 1949 waren es 17 vorwiegend heimatvertriebene und bombengeschädigte Bürger, die in Kissing die Wohlfahrtsarbeit (damals: AW) aufnahmen. Daran erinnerte der heutige Vorsitzende Günter Vogt bei der 60-Jahr-Feier des Arbeiterwohlfahrt-Ortsvereins Kissing im Erlebachsaal der Paartalhalle. Heute sei die freie Wohlfahrtspflege und damit auch die Arbeiterwohlfahrt auf einem breit gefächertes Betätigungsfeld stets gefordert. Vogt sah das 60-jährige "Helfen" des AWO-Ortsvereins Kissing als "Verpflichtung und Aufgabe für die Zukunft". Bürgermeister sprach von einer "gelebten Erfolgsgeschichte" Bürgermeister Manfred Wolf sprach in seinem Grußwort von einer 60-jährigen "gelebten Erfolgsgeschichte". Die AWO sei für jedes Alter - vom Kleinkind bis zum Senioren - tätig. Er freue sich bereits jetzt darauf, wenn im Juni eine Straße im Kissinger Neubaugebiet "Lerchenwiesen" nach Marie Juchacz, der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt vor 90 Jahren, benannt werde. Peter Feile überbrachte als stellvertretender Landrat die Grüße von Christian Knauer, des Kreistags und der Kreisverwaltung. Die Arbeit des AWO-Ortsvereins ohne Lohn über Jahrzehnte sei nicht selbstverständlich. "Die Arbeiterwohlfahrt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt, weg von einem Sammelbüchsenverein hin zu einer Sozial- und Wohlfahrtseinrichtung, die nicht mehr wegzudenken ist", attestierte später Alfons Schier, stellvertretender AWO-Bezirksvorsitzender aus Krumbach. Nach 80 Jahren würde es mittlerweile in Deutschland wieder die "Tafel" geben. Das Leben sei für viele Familien ein Luxus geworden. Deshalb sei das Merkmal der AWO, Solidarität rechtzeitig und ständig zu praktizieren, heute wichtiger denn je. Dem stimmte auch der AWO-Landesvorsitzende, Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Beyer, in seiner Festrede zu. Beyer weiter: Die AWO sei ein verlässlicher und kompetenter Partner, der sich als Anwalt für sozial benachteiligte Menschen einsetze. Damit übernehme die AWO auch Verantwortung für den sozialen Frieden in einer solidarischen Gesellschaft. "Die Arbeiterwohlfahrt setzt sich entschieden gegen die grassierende Ideologie einer 'Sozialpolitik nach Kassenlage' ein", betonte der Landesvorsitzende. Hilfs- und schutzbedürftige Menschen dürften nicht zum Spielball marktpolitischer Interessen werden. Die AWO sorge dafür, dass Deutschland als Sozialstaat zukunftsfähig bleibe. Neben all den Festreden hatten die Kissinger Veranstalter des Festnachmittags auch für ein ansprechendes kulturelles Rahmenprogramm gesorgt. Für Höhepunkte sorgte schon Birgit Muth, ARD-Korrespondentin in der Türkei, mit ihrer Festmoderation. Mit mehreren eigenen Liedern erfreute die Kissinger AWO-Gesangsgruppe ebenso wie die jungen Damen der Kissinger "vhs-Jazzdance-Gruppe" unter Leitung von Edina Menacher. Außerdem zeigten die "Burgstaller Trachtler" ihr Können mit Volkstänzen. Höhepunkte des Nachmittags waren die volksmusikalischen Auftritte der "Geschwister Aust" aus dem niederbayrischen Aidenbach bei Vilshofen. Tobias Aust mit der Trompete und Julia Aust mit dem Tenorhorn begeisterten das Publikum. Die beiden nehmen übrigens am 9. Mai wieder am Vorentscheid zum "Alpen Grand Prix" teil. Den Schlusspunkt des Nachmittags setzte eine orientalische Tanzgruppe aus Mering mit Bauch- und Schleiertänzen. So konnte sich Moderatorin Birgit Muth in Kissing in ihre berufliche Heimat, die Türkei, versetzt fühlen.
Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Gerd Bamberg) v. 27.04.2009 Fotos: Kügle zum Seitenanfang Mit 99 Jahren ... ist noch lange nicht Schluss Freizeitgestaltung: Friedberger AWO-Seniorenclub organisiert Geburtstagsnachmittage für Heimbewohner. Auch sonst abwechslungsreiches Programm geboten Friedberg. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an - und mit 99 ist noch lange nicht Schluss. Das beweist Katharina Kolb, die mit diesem stolzen Alter immer noch gern an den Geburtstagsnachmittagen im Friedberger AWO-Seniorenheim teilnimmt. "Auch wenn man sich manchmal erst aufraffen muss, ist es dann doch immer sehr nett", erzählt die betagte Damen. Organisiert wird die monatliche Veranstaltung vom Friedberger Seniorenclub der Arbeiterwohlfahrt. "Dafür backen wir Kuchen, decken den Tisch und dekorieren ein bisschen", erklärt Vorsitzende Wally Walkmann. Außerdem werden Hilfsbedürftige vom Zimmer abgeholt. Neben Gaumenfreuden stellt die Feier für die Heimbewohner eine sinnvolle Freizeitgestaltung dar. "So ist der Nachmittag schon wieder ausgefüllt", findet Juliana Landauf. "Man kann sich austauschen und lernt zwischendurch sogar neue Leute kennen", freut sich die 95-Jährige. Dabei beschränken sich die Gesprächsthemen keinesfalls nur auf Altersleiden und das Wetter. Während Eugenie Manzenreiter in Erinnerungen an einen Sänger schwelgt, plaudert Katharina Kolb mit ihrer Sitznachbarin über den netten Praktikanten Ferdinand. "Ein ausgesprochen freundlicher und hilfsbereiter junger Mann", sind sie sich einig. Quiz und Rätsel Daneben sorgt ein Quiz für Unterhaltung. "Was kann gehen und hat doch keine Beine?", fragt Liselotte Böhm vom Seniorenclub. "Der Wind", vermutet Gertrud Sockele. Nach kurzer Bedenkzeit wird das Rätsel aufgelöst: "Die Uhr wär's gewesen". Dass es sich bei einem hölzernen Gebäck um einen Baumkuchen handelt, weiß Eugenie Manzenreiter sofort. Die beiden ratefreudigen Damen entpuppen sich als Fans von Kreuzworträtseln. "Das ist ein netter Zeitvertreib und gleichzeitig was für den Kopf", finden sie. Nach eineinhalb Stunden Kaffee, Kuchen und gemütlichem Beisammensein ist die 99-jährige Katharina Kolb erschöpft und möchte zurück auf ihr Zimmer. Den jüngeren Heimbewohnern ergeht es ähnlich. Man ist eben doch keine 66 mehr. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Christine Haf) v. 09.04.2009 zum Seitenanfang Die AWO bleibt in diesem Jahr daheim Jahresversammlung: Hoher Altersschnitt wird in St. Afra zum Problem Mering. In diesem Jahr wird es bei der AWO Mering-St. Afra keinen Vereinsausflug geben. Das sei eine Konsequenz aus der niedrigwen Beteiligung beim Ausflug 2008, sagte der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Winfried Bicker, bei der Jahreshauptversammlung. Er gab in seinen Erläuterungen deutlich zu verstehen, dass der Verein in einer sehr hohen Altersklasse liege. So beschränkte sich das Vereinsleben im vergangenen Jahr auf vier Vorstandssitzungen, eine Weihnachts- und eine Muttertagsfeier und die Seniorennachmittage. Die Mutter- und Vatertagsfeier findet in diesem Jahr am 16. Mai um 14:30 Uhr im Vereinsheim am Alten Wasserhaus in Mering-St. Afra statt. Eine einwandfreie Kassenführung wurde Kassierin Eva Rathgen von den Revisoren bestätigt, und somit konnte der gesamte Vorstand entlastet werden. Mit eingebunden in die Jahreshauptversammlung sind Ehrungen verdienter Mitglieder. Für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Petra und Robert Horcher ausgezeichnet, für 25 Jahre Gemeinderat Klaus Eser. Sie erhielten Urkunden und Ehrennadeln. Auch Stefanie Lugert ist seit 25 Jahren bei der AWO Mering-St. Afra. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (sama) v. 02.04.2009 zum Seitenanfang AWO-Jubiläum wirft Schatten voraus Kissing. 6.000 Festschriften ließen die Verantwortlichen für die im April beginnenden Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des AWO-Ortsvereins Kissing drucken. Am Samstag, 25. April, ab 14 Uhr wird in der Paartalhalle das Jubiläum gefeiert. An jeden Kissinger Haushalt wird in den nächsten Tagen dieses 65 Seiten starke Büchlein unentgeltlich verteilt werden. Im Rahmen des jüngsten Seniorennachmittags stellte es der AWO-Vorsitzende und Verantwortliche für den Inhalt der Festschrift, Günter Vogt, zusammen mit den Redakteuren Claudia Beckerbauer, Peter Hanel und Gerd Hlawa sowie Joachim Räth als dem Verantwortlichen für das Layout den Anwesenden offiziell vor. Einhelliges Lob wurde dabei den "Machern" für die geschmackvolle und durchdachte Aufbereitung dieses Büchleins, das auch mit einer Vereinschronik versehen ist, von den Anwesenden gezollt. Gut dreihundert unentgeltliche Arbeitsstunden hat alleine Joachim Räth für die Gestaltung des Layouts dabei eingebracht: "Es war schwierig, die zahlreichen Papierbilder, die oft noch in Fotoalben eingeklebt waren, aufzubereiten und druckreif werden zu lassen." Die Arbeit hat auch Spaß gemacht Auch viele einzelne Textfragmente und Stichwörter mussten erst bearbeitet und druckreif gestaltet werden. Die Arbeit habe aber Spaß gemacht und sei durch das ansprechende Erscheinungsbild der Festschrift/Chronik letztlich belohnt worden, attestierte Gerd Hlawa. Vogt ergänzte, dass die Werbung im Heft es möglich macht, dieses kostenlos abzugeben. Festschriften hält die AWO-Begegnungsstätte in Kissing, Blumenstraße 11, auch für Interessenten bereit. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 30.03.2009 zum Seitenanfang Kinder dürfen auf die Kanzel Ausflug: AWO-Kinderhort Grundschule Süd besucht die Moschee in der Stefanstraße Friedberg. Schuhe müssen draußen bleiben, Jacken und Taschen werden an der Garderobe abgelegt. Brav befolgen die Kinder die Regeln des islamischen Gebetshauses und setzen sich in einer Reihe auf den Teppich mit orientalischem Muster. Im Hort wird jedes Jahr ein bestimmtes Thema behandelt, in diesem Jahr steht "Wir machen eine Weltreise" auf dem Programm. "Als erstes Land haben wir uns für die Türkei entschieden", begründet Kinderpflegerin Denise Weiss den Moscheebesuch. "Das liegt auch nahe, da fast ein Drittel der 35 Hortkinder einen entsprechenden Migrationshintergrund aufweist." Neben Spielen zum Thema und Backen mit einer türkischen Mutter haben die Kinder sogar ein paar Worte auf Türkisch gelernt. Ein zweiter Gebetsraum für Frauen im ersten Stock "Ich bin Murat Isik, 33 Jahre alt und bin Religionsbeauftragter aus Ankara", stellt sich der neue Hodscha der Friedberger Moschee vor. Weil er erst einen Monat in Deutschland ist, unterstützt ihn Betül Coskun bei der Vorstellung des rituellen Ortes. "Das ist die Kürsü", übersetzt die Hauptschülerin und zeigt auf die kleine Kanzel. "Von dort aus spricht der Hodscha an Feiertagen über deren Bedeutung." Außerdem lernen die Kinder, dass Frauen nicht gemeinsam mit Männern beten dürfen und deshalb im ersten Stock noch ein zweiter Gebetsraum existiert. Nachdem alle Schriften und Bilder erklärt sind, dürfen die Kinder sogar selbst die Kürsü besteigen, was ihnen sichtlich Freude bereitet, und sie nutzen die Möglichkeit, eifrig Fragen zu stellen. Dabei erfahren sie, dass der Koran nicht auf den Boden gelegt werden darf und deshalb in jeder Moschee ein kleiner Tisch bereitsteht. "Und was macht man mit den langen Ketten?", will der kleine Richard wissen. "Die Gebetsketten haben 99 Perlen - für jeden Namen Allahs einen - und werden ähnlich wie ein Rosenkranz zum Mitzählen der Gebete genutzt", klärt Betül auf. Zur Abrundung des lehrreichen Moscheebesuchs gibt es für alle noch eine kleine Stärkung in Form von türkischem Gebäck und Limonade, und die Kinder sind sich einig: "Der Ausflug hat Spaß gemacht!" Die kleine Celina kann sich auch vorstellen, in Zukunft öfter in der Moschee vorbeizuschauen. Beim Hinausgehen bedanken sich die kleinen Besucher - wie sie es im Hort gelernt haben - höflich auf Türkisch: "Tesekkür ederim!" Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Christine Haf) v. 25.02.2009 zum Seitenanfang AWO bekommt ein kunstvolles Geburtstagsgeschenk Kissing. Bilder des Kunstkreises Lechkiesel begleiten die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Arbeiterwohlfahrt Kissing (AWO). Sie bilden nicht nur einen künstlerischen Rahmen, sondern erfüllen auch einen guten Zweck. Darauf wies bei der Eröffnung der Ausstellung Lechkiesel-Vorsitzender Egon Langhans hin. Denn 14 Künstler stellen 20 Werke aus, von deren Verkaufserlös ein Fünftel der AWO zugute kommt. Langhans riet dem AWO-Vorsitzenden Günter Vogt, kräftig die Werbetrommel zu rühren, damit der Spendentopf gefüllt wird. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch den Chor der AWO und Nikolaus Frank. Experimentierfreudigkeit und Erfindungsreichtum Viele Besucher tummelten sich in der Begegnungsstätte in der Blumenstraße, um die Werke zu begutachten. In der heutigen Zeit erfordern Grenzüberschreitungen in der Kunst andere Sehgewohnheiten und neue Herangehensweisen von Seiten des Künstlers und des Betrachters. Dies gilt besonders für die traditionelle Malerei, die seit vielen Jahren für tot erklärt wird, jedoch stets wieder aufersteht und neue Blüten treibt. Auch die Künstler des Kunstkreises Lechkiesel haben ihren ganz individuellen Weg gefunden, um für sich die Malerei neu zu definieren. Ein Rundgang durch die Ausstellung ermöglicht höchst eigenwillige Erkundungen über Wahrnehmung und Welt. Beharrlich haben die Künstler in den letzten Jahren ein breites und vielfältiges Werk geschaffen. Davon zeigt die Ausstellung in der Begegnungsstätte einen aufschlussreichen Querschnitt. Dieser dokumentiert den Erfindungsreichtum, die Experimentierfreude und die Konsequenz der Künstler gleichermaßen. Paraphrasen des Urbanen, Anklänge an Natürliches, psychomotorische Automatismen, serielle Reihungen, die Arbeit mit dem Zufallsprinzip - all dies findet man vereint in der Begegnungsstätte. Die künstlerische Qualität liegt sowohl in dem sensiblen Umgang mit Materialien und den Eigenheiten der jeweiligen Techniken als auch in der Suggestion von psychischen Befindlichkeiten und ganz freien poetischen Kontexten. Malerei wird zum Träger ästhetischer und existenzieller Bedeutung, klärt durch Komprimierung Verhältnisse und Beziehungen. Sie stellen aus: Thomas Albrecht (Mischtechnik), Rudolf Arzberger (Aquarell), Johanna Fischer (Aquarell), Hedwig Graf (Aquarell), Isolde Heumann (Aquarell), Gernot Kragl (Tiefdruck), Egon Langhans (Aquarell), Inge Lemmerz (Holzschnitt), Anita Lenz (Aquarell), Marianne Samweber (Acryl, Öl), Erna Trautwein (Aquarell), Ingrid Warnatz (Gesso/Kohle) und Adi Weisenbach (Aquarell). Info: Die Ausstellung mit Werken des Kunstkreises Lechkiesel in den Räumen der AWO Kissing in der Blumenstraße 11 ist zu den Öffnungszeiten bis zum 2. Juni zu sehen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (riem) v. 21.02.2009 zum Seitenanfang Aktive AWO-Senioren Friedberg. Beim Seniorenclub der Friedberger Arbeiterwohlfahrt (AWO) von "Nachwuchsproblemen" zu sprechen, mag ungewöhnlich klingen. Aber die Vorsitzende Wally Walkmann machte sich schon ein wenig Sorgen, denn "immer mehr sterben weg" und die Neuzugänge halten sich in Grenzen. Dass es bei den AWO-Senioren aber zünftig zugeht, das wurde auch bei der Jahreshauptversammlung eindrucksvoll dokumentiert. Die wiedergewählte langjährige Vorsitzende, Stadträtin Wally Walkmann, rief in ihrem Jahresbericht noch einmal die zahlreichen Veranstaltungen in Erinnerung. Feiern zu jeder Gelegenheit - Fasching, Muttertag, Frühlingsfest - haben Spaß gemacht, und auch die vielen Tagesausflüge sind in guter Erinnerung geblieben. Das Nordic Walking unter Leitung von Petra Hahn wurde besonders erwähnt. Walkmann stellte auch heraus, dass der Seniorenclub sich als Betreuer des städtischen Kinderferienprogramms verdient gemacht habe. Mindestens jeden Monat ist "irgendetwas geplant". Und das ist auch künftig so. Das Halbjahresprogramm 2009 ist bei der Jahreshauptversammlung schon vorgestellt worden. Nächster Termin ist die Faschingsfeier am Donnerstag, 19. Februar, im Seniorenheim an der Rothenbergstraße. Auch Tagesfahrten sind wieder fest im Programm. Dass auch die Kasse stimmt, das stellte Revisorin Christa Gellner in kurzen Worten klar. Kassiererin Lotte Böhm hatte in ihrem detaillierten Kassenbericht festgestellt, dass ein "kleines Plus" geblieben sei. Alles beim Alten Bei den Neuwahlen blieb ziemlich alles beim Alten. Einstimmig wurde die bisherige Vorstandschaft wiedergewählt. Für den verstorbenen zweiten Vorsitzenden Jochen Reuter wurde Gretel Kraft gewählt. Das ist die neue Vorstandschaft im Überblick: 1. Vorsitzende Wally Walkmann, 2. Vorsitzende Gretel Kraft, Schriftführerin Kunigunde Christmann, 1. Kassiererin Lotte Böhm, 2. Kassiererin Mary Spann, Beisitzer Franz Vögele, Gerda Schmittner, Rosa Fröhlich. Revisoren sind Hans Müller und Christa Gellner. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (pt) v. 31.01.2009 zum Seitenanfang Überraschung beim Familienfest Kissing. Klein, fein und überschaubar - eben wie es sich für ein Familienfest gehört - war das närrische Treiben am Wochenende in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing. Vorsitzender Günter Vogt war froh darüber, dass dieses Fest im vereinseigenen Haus abgehalten werden konnte. Schienen doch alle Närrinnen und Narren hier "zu Hause" deutlich fröhlicher und eben närrischer als in den Jahren zuvor in fremder Umgebung. Dafür sorgte nicht zuletzt auch die hauseigene Bewirtung in Küche, Ausschank und Bar. Zu bewundern war jedenfalls wieder die Bereitschaft der Ballgäste, in närrischem Outfit zu erscheinen. In Punkto Ausdauer und Fleiß beim Tanzen musste man vor allem die etwas betagteren Gäste bewundern. Die Rhythmen dazu erzeugte Alleinunterhalter Karl-Heinz Kralig. Zu fortgeschrittener Stunde überraschte das Faschingskomitee Schmiechen mit dem Prinzenpaar Marcus II. und Susanne I. sowie den Tanzgarden mit ihrem Besuch die inzwischen in Hochstimmung geratenen Faschingsgäste. Nach begeisternden Tanzeinlagen überreichten Prinz Marcus II. und ihre Lieblichkeit Susanne I. den Faschingsorden des FKS an Josefine Seifert als "treue Seele der AWO" und an den Vorsitzenden Günter Vogt. Preise für die besten Kostüme Dieser ließ es sich später nicht nehmen, die originellsten Kostüme zu prämieren. "Eigentlich ist hier jedes Kostüm ein Sieger", attestierte Günter Vogt abschließend. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 31.01.2009 zum Seitenanfang Träger für die neue Krippe: Es läuft auf die Stadt hinaus Aichach. Nach Stand der Dinge übernimmt die Stadt die Trägerschaft über eine weitere Kinderkrippe mit 24 Plätzen in Aichach und baut dazu auf dem Gelände des städtischen Kindergartens an der Holzgartenstraße. Endgültig entschieden ist über Standort und Träger zwar noch nicht - im Stadtrat zeichnete sich aber eine Mehrheit für eine Lösung in den Händen der Stadt ab. Nur wenn ein freier Träger innerhalb von vier Wochen doch noch ein eigenes Gebäude anbieten kann, will der Stadtrat das Paket aufschnüren. Wie mehrmals berichtet, ist im Sommer bei einer Elternbefragung der Bedarf für eine Krippe im Zentrum Aichachs festgestellt worden. Der Stadtrat beschloss, dass 24 Plätze geschaffen werden sollen, mit Öffnungszeiten von 7.30 bis 16.30 Uhr. Mehrere mögliche Träger für eine solche Krippe wurden angeschrieben und fünf haben sich beworben: AWO-Bezirksverband Schwaben, das Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Caritas Aichach und die Elterninitiative Kinderhaus Aichach. Letztere würde die Krippe nach dem Montessori-Konzept betreiben. Eigene Räumlichkeiten kann keiner der Träger vorweisen - zumindest bislang. Die Stadt müsste also ein Gebäude zur Verfügung stellen und das ist ein Kosten-Knackpunkt gegen einen freien Träger. Dann können wir es gleich selber machen, so der Tenor in der Sitzung besonders in Reihen von SPD und FW. Die Kosten für den Neubau einer Krippe auf einem eigenen Grundstück an der Holzgartenstraße werden auf rund 500.000 Euro geschätzt. Dorothea Krammer (SPD), Kindergartenreferentin des Stadtrats, sprach sich ganz klar dafür aus: "Das ist die ideale Lage." Die Stadt könne auch Synergieeffekte durch das eigene Personal in den Kindergärten nutzen. Bürgermeister Klaus Habermann (SPD) sieht es ähnlich und blickt auch auf die Zeitschiene: "Anfang 2010 soll die Krippe in Betrieb gehen." CSU will sich nicht festlegen Die CSU-Fraktion wollte sich dagegen nicht so eindeutig festlegen. Sprecher Helmut Beck: "Wir sind offen für neue Lösungen und freie Träger." Insbesondere denken die Christsozialen dabei an den Träger Caritas, der als Einziger der Bewerber ein Mietobjekt für eine Krippe in der Nähe des Bahnhofs zumindest in Aussicht hat. Dann könnte die Caritas die Krippe schon im September aufmachen. Allerdings steht noch nicht fest, ob die Caritas das Gebäude bekommt. Der Stadtrat will vor einer Entscheidung deshalb noch vier Wochen abwarten. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (cli) v. 30.01.2009 zum Seitenanfang Der "Juxjaga" beim Neujahrsempfang Aichach. Der Neujahrsempfang sei traditionell eine Stunde der Begegnung mit den Mitgliedern, die der Arbeiterwohlfahrt verbunden sind. Mit diesen einleitenden Worten begrüßte die Aichacher AWO-Vorsitzende Christel Reichl die Gäste zum Start ins neue Jahr, darunter auch Stadträtin Inge Gelfert sowie Stadt- und Kreisrätin Ursula Schindler. Reichl freute sich, dass sie Manfred Martin für die Gestaltung des Nachmittags gewinnen konnte. Für die AWO-Vorsitzende ist Martin eine schöne Erinnerung an die Anfangszeit in Aichach. Als sie mit ihrer Familie 1975 nach Aichach gezogen sei, habe sie gleich am Anfang eine Lesung aus dem Buch "Der Juxjäger" von Manfred Martin erleben dürfen und damit praktisch gleich ein Stück der neuen Heimat kennengelernt, wie Christel Reichl erzählte. Die Gäste des Neujahrsempfangs durften vom ehemaligen Kühbacher Schulleiter schaurige Geschichten hören, wie beispielsweise "Wie der Vinzenz von seiner Habgier geheilt wurde" und "Wie zwei Kinder erstmals das Geheimnis um das Grubet lüfteten" oder "Wie der Kirchhofer Andi doch noch nach Hause fand". Xaver Heichele zeigte dazu passende Dias. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von einer Kühbacher Gruppe unter der Leitung von Helene Monzer. Die Entstehung des Buches "Der Juxjäger" ist in der Kindheit von Martin begründet. Der Rektor a.D. lebte als Zwölfjähriger kurz in Steingriff. Gleich hinter dem Ort beginnt das Waldgebiet der Hagenau, das Zentrum des Juxjägers. Dort hörte er die ersten Geschichten von diesem geheimnisvollen Waldgeist, der oft in die Gestalt eines Jägers schlüpft und mit den Leuten gern seinen Jux treibt. Die Geschichten haben Martin auch später nicht losgelassen, weshalb er schließlich das Buch geschrieben hat. Es erzählt von der geheimnisvollen Sagengestalt zwischen Donau, Lech und Paar, die im Volksmund "Juxjaga" heißt. Manfred Martin erinnert sich heute noch gerne daran, dass 1985 beim 750. Aichacher Stadtjubiläum eine Geschichte aus seinem Buch von der vierten Klasse der Konrektorin Erna Oberhauser mit Stabpuppen vor der Spitalkirche nachgespielt wurde. Quelle: "Aichacher Nachrichten" (mz) v. 14.01.2009 zum Seitenanfang AWO warnt vor Gleichmut gegenüber der Armut Buchvorstellung: Kindererholung hat eine lange Tradition und wird angesichts von Hartz IV und Co. wieder notwendiger Kissing. Seit dem Wiederaufbau der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehören Maßnahmen zur Kindererholung mit zu den wichtigsten Aufgaben des Wohlfahrtsverbandes. Nach 1970 sank der Bedarf allerdings mit zunehmendem Wohlstand. Und heute? "Immer mehr Kinder leben wieder in Armut. Darauf müssen wir reagieren", warnen AWO-Vertreter vor Gleichmut und Untätigkeit. Über die Geschichte der AWO-Kindererholung ist nun ein anschauliches Buch mit dem Titel "Schwäbische Kinder in Südtirol" vorgestellt worden. Über das bisher "größte soziale Gemeinschaftswerk" der AWO recherchierten in mühsamer Kleinarbeit der Historiker Wolfgang Kucera und Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für den Bezirk Schwaben. Mehr als 100.000 Kinder wurden in die Ferien geschickt Mehr als 100.000 Kinder konnten bis heute in die Ferien geschickt werden, davon etwa 3.000 nach Südtirol. Dr. Heinz Münzenrieder, Vorsitzender der AWO Schwaben, gab zu der Buchvorstellung ein paar Hintergrundinformationen: "Die Preise waren erschwinglich und die Unterbringung bei den Bauernfamilien brachte denen ein Zubrot." Kuriosum und heute nicht mehr vorstellbar: Bargeldlose Überweisung war nicht möglich, so reisten die Verantwortlichen der AWO mit einem Koffer "Cash" über die Alpen. Nach dem Krieg galt es, vornehmlich das Gewicht der Kinder zu erhöhen - wenn auch manchmal darauf hingewiesen werden musste, statt der vielen Mehlspeisen auch etwas Fleisch und Gemüse aufzutischen. Heute wird bei der AWO eine neue Notwendigkeit für Kindererholungsmaßnahmen beobachtet: "Leider gibt es wieder mehr Menschen, die es sich nicht leisten können, sich gesund zu ernähren, geschweige denn, ihren Kindern einen Ferienaufenthalt zu ermöglichen", beruft sich Dr. Münzenrieder auf die neuesten Zahlen im Armutsbericht der Bundesrepublik. Hinzu kommen Bewegungsmangel, soziales Missverhalten, Suchtgewohnheiten und Gewaltbereitschaft. Viele Familien müssen immer mehr Geld sparen Dokumentiert wurde auch der Ausstieg vieler Krankenkassen und einiger Kommunen aus der finanziellen Unterstützung der Maßnahmen in den 90er Jahren. "Das tut uns besonders weh", erklärt Günter Vogt, Vorsitzender der AWO Kissing. Weil sich viele Krankenkassen nicht an der Finanzierung beteiligen, seien die Angebote für manche Familien oder Alleinerziehende einfach zu teuer. "Ganz konkret spüren wir, dass viele Familien immer mehr sparen müssen", so Vogt. "Ohne die Untwerstützung durch die Kartei der Not müssten sogar noch mehr Kinder zu Hause bleiben", liest er aus seiner Kostenübersicht heraus. Der Wohlfahrtsverband wolle sich hierzu künftig verstärkt in diesem Bereich engagieren und appelliert eindringlich an Krankenkassen und Kommunen, wieder umzudenken und mit finanzieller Unterstützung einen Beitrag zur Wiederbelebung von Kindererholungsaufenthalten zu leisten. Besonders dankt Günter Vogt der Kartei der Not "Heutige Ferienangebote sind pädagogisch ausgerichtet und werden mit der Förderung von Sozialverhalten und der Unterstützung der Kinder bei der Bewältigung von Alltagssituationen in unserer Leistungsgesellschaft zusätzlichen Anforderungen gerecht", berichtet Vogt. Sprachreisen und Segeltörns würden angeboten, doch am allerwichtigsten seien die Naherholungsangebote. Der Dank Günter Vogts gilt vor allem den ehrenamtlichen Betreuern sowie der Gemeinde Kissing und der Kartei der Not für die finanzielle Unterstützung. "Ohne diese Zuwendungen könnten keine weiteren Erholungsmaßnahmen durchgeführt werden", erklärt Günter Vogt, der auch als AWO-Kreisvorsitzender tätig ist. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Manuela Rieger) v. 20.11.2008 zum Seitenanfang Nordic Walking mit dem AWO-Seniorenclub Friedberg. Nordic Walking steht jetzt auch auf dem Programm des Friedberger AWO-Seniorenclubs an der Rothenbergstraße. Jeden Dienstag trifft man sich ab 9 Uhr vor dem Seniorenheim und geht unter der Leitung von Petra Hahn auf "Tour". Mitmachen kann jeder, versichert die Vorsitzende Wally Walkmann. Auch Nichtmitglieder, die dann pro Einheit einen kleinen Beitrag bezahlen. Bei schlechtem Wetter geht man zur Senioren-Gymnastik im Untergeschoss des AWO-Altenheims. Quelle: "Friedberger Allgemeine" v. 06.11.2008 zum Seitenanfang Offene Türen im AWO-Heim Wieder eine Etage fertiggestellt Friedberg. Die 2006 begonnene Sanierung des AWO-Altenheims am Friedberger Rothenberg schreitet voran. Wieder ist eine weitere Etage fertiggestellt, und der Einzug der Bewohner kann erfolgen. Zuvor aber bietet die AWO am Samstag, 18. Oktober, von 10 bis 16:30 Uhr die Möglichkeit, die bereits umgestalteten Bereiche der Einrichtung zu besichtigen. Die Mitarbeiter beantworten alle Fragen rund um das Altenheim und informieren über das haupt- und ehrenamtliche Angebot des Hauses. Auch die Partner der AWO aus der Pflege- und Gesundheitsbranche stellen sich vor. Neben einem Angebot an Speisen und Getränken gibt es eine Ausstellung mit Bildern des Friedberger Hobbymalers Franz Reißner und Arbeiten der Rothenberger Kunsthandwerker in den oberen Stockwerken des Hauses. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 17.10.2008 zum Seitenanfang Beweglichkeit schafft Sicherheit im Alltag Altenheim: Friedberger AWO beteiligt sich an Programm zur Vermeidung von Stürzen Friedberg. Die AOK Bayern bietet in Zusammenarbeit mit den stationären Einrichtungen der Altenpflege und Kursleitern aus der Physiotherapie ein Programm zur Vermeidung von Stürzen an. Daran beteiligt sich auch das Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Friedberg. Laut einer Studie der AOK Bayern bedürfen zehn Prozent der Stürze von Senioren im Heimbereich einer ärztlichen Behandlung. Die Ziele dieses Projektes sind Sturzvermeidung, Verbesserung der Versorgung und Reduzierung der Behandlungskosten, Verringerung der Pflegebedürftigkeit, Qualitätsverbesserung in Pflegeeinrichtungen und die Umsetzung des Expertenstandards "Sturzprophylaxe in der Pflege". Grundlage für ein gezieltes Training ist die Ursachenforschung auf der Grundlage einer optimalen Sturzdokumentation. Unter Anleitung der Kursleiterinnen von der Praxis für Physiotherapie Appel & Eberle lernen die Bewohner und Mentoren im AWO Seniorenheim Friedberg präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen. Zweimal wöchentlich für 60 Minuten üben die Trainer mit den Bewohnern das Kraft- und Balancetraining. Schon nach einer kurzen Eingewöhnungszeit waren nach Angaben der Heimleitung bei den Bewohnern merkliche Fortschritte zu verzeichnen. Nicht nur die Steigerung der verwendeten Gewichte und Wiederholung der Übungen, sondern auch die wesentliche Verbesserung der Koordination von den Bewegungen der Bewohner sowie ein deutlich besseres Balanceverhalten sind nach den bisherigen Trainingseinheiten zu verzeichnen. Mitarbeiter werden die ersten sechs Monate ausgebildet In den ersten sechs Monaten werden durch die Kursleiter die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung ausgebildet und führen dann das Training mit den Bewohnern selbstständig weiter. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 28.08.2008 zum Seitenanfang Ferien mit viel Freiraum Stadtranderholung: Mehr als 20 Kinder haben ihren Spaß in der Sportgaststätte Merching Mering/Merching. "Ich gehe gerne zur Stadtranderholung, weil Manuela mir immer so tolle Hairwraps macht", erzählt Lisa freudig. Bereits zum dritten Mal genießt die zehnjährige Meringerin zusammen mit anderen Kindern aus dem Landkreis die zweiwöchige Tagesbetreuung in der Merchinger Sportgaststätte. Ihre Betreuerin Manuela Sirch war bereits im vergangenen Jahr dabei und weiß schon, wie der Hase läuft. Dies kann auch die Hauptverantwortliche Petra Bischoffer von sich behaupten: "Jetzt engagiere ich mich im vierten Jahr und habe eine gewisse Routine entwickelt", erklärt sie. Bei schönstem Wetter toben derzeit 21 Kinder im Alter zwischen fünfeinhalb und zwölf Jahren auf dem großzügigen Sportplatzgelände umher, einige haben sogar ihr Einrad mitgebracht. Für die Buben ist vor allem das Fußballspielen wichtig. "Die Kinder genießen es, dass sie hier viel Platz haben und immer jemand zum Spielen da ist", weiß Petra Bischoffer. Die gelernte Erzieherin aus Merching und Mutter von zwei Kindern lässt den Stadtrandbesuchern deshalb großen Freiraum. Anders als noch vor 50 Jahren spielt das Essen bei der Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mering nicht mehr eine so große Rolle. Damals wurden vor allem kränkelnde Kinder in die Ferienmaßnahme geschickt mit dem Ziel, ihnen neben Erholung etwas Speck auf die Rippen zu verpassen. Heutzutage geht es wieder mehr darum, dass sich die Kinder genügend bewegen und Alternativen zu Fernsehen und Computer kennenlernen. Höhepunkt ist für sie in diesem Jahr zweifellos der Besuch im Skyline-Park. Hinzu kommt: Da die Stadtranderholung heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiert, wird es eine besonders tolle Abschlussfeier geben. Das hat der Veranstalter und AWO-Ortsvereinsvorsitzende Jaromir Prochazka zumindest versprochen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (jojo) v. 13.08.2008 zum Seitenanfang Damit alle in Urlaub fahren können Stadtranderholung: 32 Kinder aus Kissing sind zu Gast in Althegnenberg Kissing/Althegnenberg. "Wir sind heuer bereits zum siebten Mal mit unserer Stadtranderholung im Sportzentrum Althegnenberg zu Gast." Für den Kissinger AWO-Chef Günter Vogt ein Grund zur Freude. Am Eröffnungstag der inzwischen 47. Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt Kissing durfte er 32 Buben und Mädchen begrüßen, die zwei Wochen mit fünf Betreuern verbringen. Diesmal übernimmt Günter Vogt selbst eine Woche lang Betreuungsaufgaben, das Sagen hat allerdings Erzieherin Susanne Pösl. Vogt, der als AWO-Vorsitzender und -Kreischef seit 35 Jahren für die Erholungsangebote der Kinder aus Kissing, Mering, Friedberg und anderen umliegenden Orten verantwortlich ist, erklärt: "Nicht alle Kinder können in den großen Ferien mit ihren Eltern Urlaubsreisen unternehmen. Deshalb sind soziale Maßnahmen wie diese Stadtranderholung eminent wichtig für sie." Studiert man das Programm, das die Kinder erwartet, ist es nicht verwunderlich, dass die Stadtranderholung für viele der Renner ist. Neben Walderkundungen, Geländespielen, Sport und Musik besuchen sie den Abenteuerspielplatz in Fürstenfeldbruck und die Karl-May-Festspiele in der "Western City" bei Dasing. "Wir müssen uns wieder bei Freddy und Silvia Lang von der Waldgaststätte nebenan bedanken, die immer bestens für unser leibliches Wohl sorgen", betont Günter Vogt. Nicht ohne Grund: Vor fast fünf Jahrzehnten stand die Gewichtszunahme der zumeist unterernährten Kinder während der AWO-Erholung ganz oben an. Deshalb wurde darüber täglich Buch geführt. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 12.08.2008 zum Seitenanfang Ferienerholung bleibt wichtig Die AWO bietet seit einem halben Jahrhundert Kindern aus dem Landkreis Urlaubsreisen an Kissing/Mering. Seit 50 Jahren gibt es nun schon die Kindererholung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Landkreis Aichach-Friedberg: Kürzlich ging es zum Beispiel wieder los für rund 50 Kinder aus Kissing, Mering und den benachbarten Orten. Mit dem Bus und unter Organisation des AWO-Ortsvereins Kissing wurden die jungen Urlauber in das Tiroler Land verabschiedet. Dort verbringen sie 18 Ferientage im Lerm(Lehm)hof der Familie Fuchs oberhalb von Hopfgarten im Brixental. Seit 35 Jahren ist der Kissinger AWO-Ortsvorsitzende und -Kreischef Günter Vogt bereits hierfür federführend verantwortlich. Deshalb war zur Verabschiedung der Kinder dieses Mal neben der Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr und Kissing Bürgermeister Manfred Wolf auch der Vorsitzende der schwäbischen AWO, Dr. Hans Münzenrieder, gekommen. Der lobte das "großartige" ehrenamtliche Engagement, das Tradition habe. "In den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren bis zu 3.000 Kinder aus Schwaben unter der Betreuung der Arbeiterwohlfahrt alleine in Südtirol, insbesondere in Terenten, Vals, Antholz und Mühlbach unsere Gäste", sagte er. Gerade heute seien die Kindererholungsmaßnahmen wieder genau so wichtig wie damals. Vor allem Kinder von Alleinerziehenden oder aus kinderreichen Familien erhalten die Möglichkeit, in der Gemeinschaft soziales Miteinander zu erlernen. Seit einem halben Jahrhundert organisiert die AWO im Landkreis Aichach-Friedberg Erholungsangebote für Kinder, die meist aus Kissing, Mering und Friedberg stammen. Dazu gehören Ferienaufenthalte mit Heimunterbringung auswärts sowie so genannte Stadtranderholungen mit täglicher Übernachtung zu Hause bei der Familie. Spiel, Sport und Ausflüge Damals wurden hauptsächlich schwache oder kranke Kinder im Rahmen der AWO-Fürsorgemaßnahmen vier Wochen lang zur Erholung in die AWO-Heime in Niederraunau, Neuburg, Reichenbach bei Oberstdorf und Dinkelscherben entsandt. Reichhaltiges Essen, Spiel, Sport und Ausflüge standen auf dem Programm. In den Jahren von 1958 bis 1960 nahmen Kinder aus den Ortsvereinen zudem an den Stadtranderholungen der Friedberger AWO teil, die zumeist auf dem Sportgelände im Osten Friedbergs durchgeführt wurden. Ab 1961 fanden die Erholungsmaßnahmen des Ortsvereins Mering in der Waldgaststätte Friedenau auf dem Meringer Lechfeld statt. Die Stadtranderholungen florierten in den folgenden Jahrzehnten derart, dass der Ortsverein Kissing für die ortsansässigen Kinder eigene Erholungen in Ottmaring vorsah. Die Sportheime Friedberg, Bachern und Merching waren in der Folge als Feriendomizile gefragt. In den vergangenen zehn Jahren veranstaltet der Ortsverein Kissing die Stadtranderholungen mit großem Zuspruch im Sportzentrum und der Waldgaststätte in Althegnenberg. Der Meringer Ortsverein führt nach einem kurzen Zwischenspiel im Sportheim Bachern seine Stadtranderholung bereits im vierten Jahr im Merchinger Sportheim durch. "Bei der Beaufsichtigung der Kinder legen wir Wert darauf, dass sie von ausgebildeten Fachkräften betreut werden", betont Jaromir Prochazka, der Meringer Ortsvereinsvorsitzende. Für viele Berufspraktikanten bietet der Einsatz bei der Stadtranderholung überdies den vorgeschriebenen Praktikumsplatz für die Ausbildung. "Wichtig ist jedoch, dass Eltern, die am Anfang der Ferien noch arbeiten müssen, ihre Kinder gut aufgehoben wissen." In diesem Punkt sind sich alle einig. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Gerd Bamberg/Heike John) v. 09.08.2008 zum Seitenanfang Entdeckungsreise auf der Kalorienmeile AWO-Straßenfest: Besuchern gefällt nicht nur das reichhaltige Kuchenbuffet Kissing. Ab 14 Uhr hatte sich am vergangenen Samstag die Blumenstraße bei bestem Sonnenschein in Höhe der Begegnungsstätte der Kissinger Arbeiterwohlfahrt (AWO) in eine regelrechte "Fress-" oder "Kalorienmeile" verwandelt. Denn ab diesem Zeitpunkt fand, wie bereits schon in den Jahren zuvor, das AWO-Straßenfest statt. Zahlreiche Familien waren dazu aus der Umgebung nach Kissing geradelt. Als Gemeindeoberhaupt ließ sich auch Kissings Bürgermeister Manfred Wolf den Festtag nicht entgehen. Die AWO hatte mehrere Partyzelte im Freien aufgestellt, Kuchen wurde allerdings drinnen in der Begegnungsstätte aus der Kühltheke heraus gereicht. Dabei fiel es den Besuchern sichtlich schwer, aus dem überaus reichhaltigen Kuchen- und Tortenangebot das passende Stück auszusuchen. Gerne erwarben die Festbesucher ebenfalls Lose für die Tombola. Hunderte von Gewinnen warteten schließlich auf sie. Für die Kinder hatte der Veranstalter Kinderschminken im Angebot. Bis in den späten Abend hinein hielten die meisten Besucher aus und ließen sich Grillspezialitäten munden. Alleinunterhalter Nikolaus Frank sorgte für die musikalische Umrahmung. "Der Erlös aus dem Fest wird in diesem Jahr der Arbeit in unserer Begegnungsstätte zufließen", sagte der AWO-Ortsvorsitzende Günter Vogt. Er freue sich zudem über den guten Zuspruch für das Fest. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 24.06.2008 zum Seitenanfang Portugal gefällt AWO-Mitgliedern Sie besuchten Lissabon und Fatima Kissing. Mitglieder des Ortsvereins Kissing der Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben kürzlich eine Reise nach Portugal unternommen. Dort besichtigten sie unter anderem Porto, die zweitgrößte Metropole des Landes, und unternahmen eine Bootsfahrt auf dem Rio Douro. Auf dem Weg nach Coimbra machte die Reisegruppe einen Stopp am Wald von Busaco. Dort stehen viele Jahrhunderte alte, geschützte Bäume. Coimbra, die drittgrößte Stadt Portugals, zählt zu den bekanntesten Universitätsstädten weltweit. Höhepunkt der Reise war für viele Teilnehmer aber Fatima - einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der römisch-katholischen Kirche. Als interessant wurden ebenso das Kloster Bastalha sowie das Zisterzienserkloster Santa Maria de Alcobaca empfunden. Nach weiteren Ausflügen ging es in die Hauptstadt Lissabon, wo die Kissinger sämtliche Sehenswürdigkeiten besichtigten, darunter das Hieronymus-Kloster und die Burg Sao Jorge auf dem höchsten Stadthügel. Nach dieser Fahrt planen Traudl Thomas und Günter Vogt von der AWO schon die nächste Flugreise: Im August des nächsten Jahres soll es ins Baltikum gehen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 19.06.2008 zum Seitenanfang Straßenfest mit großer Tombola AWO feiert in der Blumenstraße Kissing. Am Samstag, 21. Juni, wird sich ab 14 Uhr die Blumenstraße in Höhe der Begegnungsstätte der Kissinger Arbeiterwohlfahrt (AWO) wieder in einen großen Bier- und "Spielgarten" verwandeln. Dann nämlich findet das alljährliche AWO-Straßenfest mit zahlreichen Attraktionen statt. Wie Hauptorganisator und Ortsvorsitzender Günter Vogt erklärt, sind die Vorbereitungen für dieses Familienfest, zu dem nicht nur die Mitglieder, sondern alle Bürger eingeladen sind, bereits in vollem Gange. Deshalb freut sich Vogt auch über jede Kaffee- und Kuchenspende für diesen Tag. Seine Helfer und er haben derzeit alle Hände voll zu tun. So werden Gewinne für die Tombola von Firmen, Geschäften und Privatleuten entgegen genommen, sortiert und mit Losnummern versehen. "Unsere Tombola wird wieder schöne Gewinne beinhalten", kündigt er an. Da gebe es zum Beispiel einen fabrikneuen Schaukelstuhl und zwei elektrische Grills. "Wir hoffen und glauben, dass noch weitere Sach- und Geldspenden den Weg zu uns finden werden", sagt Vogt. Erlös kommt der Begegnungsstätte zugute Der Erlös wird vornehmlich der Begegnungsstätte in der Blumenstraße zu Gute kommen. Neben Tombola, Grillspezialitäten und Kuchenbüffet bietet der Ortsverein Spiele am Glücksrad, eine Krabbelraupe für Kinder, Kinderschminken und einiges mehr. Alleinunterhalter Nikolaus Frank wird mit seiner Musik für Stimmung sorgen. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 16.06.2008 zum Seitenanfang Traudl Thomas wird heute 65 Kissing. 65 Jahre ist in einigen Berufssparten (noch) der Zeitpunkt, an dem man "in Rente" gehen kann. Diese Jahreszahl hat Traudl Thomas heute vollendet und zeigt sich überhaupt nicht gewillt, ihr großes soziales Engagement bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Ortsverband Kissing oder das politische Wirken als Gemeinderätin in der Gemeinde Kissing jetzt auf Sparflamme zu drehen. Im Gegenteil, die bereits seit 1996 als Mitglied im Gemeinderat aktive Thomas wurde bei den jüngsten Kommunalwahlen erneut für weitere sechs Jahre in dieses Gremium gewählt.Noch fünf Jahre länger, nämlich seit 1991, ist Traudl Thomas die Leiterin des Seniorenclubs der Kissinger AWO und inzwischen neben AWO-Chef Günter Vogt - der auch privat ihr Lebensgefährte ist - die zweite Vorsitzende dieser Sozialeinrichtung. Für ihr politisches und soziales Engagement hat sie eine Reihe von Auszeichnungen, so unter anderem den silbernen Ehrenring der Gemeinde Kissing und die goldene Vereinsspange des AWO-Bezirks Schwaben, überreicht bekommen. Als Fazit zu ihrem 65. versteht Traudl Thomas das Alter als einen aktiven Lebensabschnitt, bei dem nicht Betreuungsdenken, sondern vielmehr die Unabhängigkeit älterer Menschen dominiert. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 04.06.2008 zum Seitenanfang AWO Mering weiter aktiv bei Beratung und Betreuung Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft Mering. Bei der Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Mering konnte der Vorsitzende Jaromir Prochazka in der vollbesetzten Begegnungsstätte einen umfangreichen Bericht über die Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt im vergangenen Jahr vorlegen. Mit dabei waren 1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler und der Kreisvorsitzende der AWO Aichach-Friedberg, Günter Vogt. Gut angenommen wurden wieder die in den Sommerferien angebotene zweiwöchige "Stadtranderholung" für Kinder und die fast dreiwöchige Freizeitmaßnahme in Hopfgarten in Tirol. Auf große Resonanz stieß auch der Besuch der BMW-Welt in München, wo die Kinder in einem dreistündigen Workshop im Junior-Campus der BMW-Welt einen Grundkurs im Automobilbau absolvierten, während die Erwachsenen bei einer Führung die Architektur der BMW-Welt kennen lernten. Gut in Erinnerung war den Mitgliedern noch der Ausflug zum Fuchsien- und Kräutermarkt nach Wemding. Auch das jährliche Grillfest erfreute sich großer Beliebtheit. Für die Seniorennachmittage jeden Montag und Mittwoch wird weiterhin Verstärkung gesucht. Vor allem Kartenspieler und -spielerinnen werden gesucht. Als Wohlfahrtsverband lag natürlich ein Schwerpunkt in der Beratung und Betreuung bedürftiger Mitmenschen. Gut angenommen werden die regelmäßigen Beratungstermine von Rechtsanwalt Peter Pietsch zu rechtlichen Fragen, und bei Suchtproblemen bietet E.Otto Kügle seine Unterstützung an. Bei der Betreuung älterer und kranker Menschen waren wieder viele ehrenamtliche Mitglieder tätig. Jaromir Prochazka bedankte sich bei den vielen Helferinnen und Helfern für ihren geleisteten Einsatz. Besonderer Dank galt auch den Meringer Bürgerinnen und Bürgern für ihre Spenden, insbesondere bei den Haussammlungen, die die Aktivitäten der AWO Mering zum Teil erst möglich machen. Im Mittelpunkt der Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Engagement in der AWO Mering standen Edith Pflügel und Margit Marko, die seit 50 Jahren Mitglied sind. Seit 10 Jahren dabei sind Renate Elfe, Marlen Kus und Walter Westermeier. 15 Jahre Mitgliedschaft haben Hildegard Fichtl, Anneliese Stangl, Gerda Kostasch und Lotte Janicher vorzuweisen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Frau Katharina Alber geehrt. Bereits 30 Jahre dabei sind Peter Hanus und Erna Hörmann. 40 Jahre Mitglied schließlich sind Emilie Leiß und Peter Kus. Im Bild von links nach rechts: 1. Vorsitzender Jaromir Prochazka, 1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, Edith Pflügel, Marlen Kus, Katharina Alber, Peter Kus, Emilie Leiß, Renate Elfe, 2. Vorsitzende Olga Kurczyck
Zum Abschluss wies Jaromir Prochazka noch einmal auf die Kindererholungsmaßnahme "Stadtranderholung" in Merching hin (vom 4. bis 15. August 2008 für Kinder von 6-11 Jahren) und die Kindererholung in Hopfgarten in Tirol (4.-21. August für Kinder von 8-15 Jahren). Gerade diese beiden Maßnahmen, die seit vielen Jahrzehnten konsequent durchgeführt werden, sind für viele Eltern eine wertvolle Hilfe und für die Kinder erlebnisreiche Wochen. Anmeldungen in der AWO Begegnungsstätte mittwochs von 17-19 Uhr oder telefonisch unter 08233-9879 bei Jaromir Prochazka. zum Seitenanfang Kissinger AWO war wieder auf Wohlfühltour Kissing. Sieben Tage Südtirol war auch heuer wieder für viele Mitglieder der Kissinger Arbeiterwohlfahrt angesagt. Und die von der Seniorenclubleiterin Traudl Thomas und dem Vorsitzenden Günter Vogt ausgesuchte Route hatte auch diesmal wieder ihre Reize. So etwa der Wandertag um Schloss Ehrenburgmit Führung des Grafen Künigl, nachmittags genoss man Entspannung im Erlebnisbad. Der dritte Tag begann mit Reiseführerin Sieglinde und einer geschlichtlichen Fahrt bis Auer zum Tischlerei-Familienbetrieb Estfeller. Der Seniorchef erklärte bei einer Führung die Herstellung von Mobilwänden - eine derartige wurde in der AWO-Begegnungsstätte Kissing eingebaut. Der vierte Tag bot einen Stadtrundgang durch Meran mit Erläuterungen der heutigen Situation Südtirols. Das Ahrntal hatte am nächsten Tag mit einer Bergwerksfahrt in Prettau inklusive Klimastollen ein hautnahes geschichtliches Erlebnis zu bieten. Im Kornkasten in Steinhaus wurde die Erzförderung mit dem Tauferer Kupfererz konfrontiert. Fotografie und lebhafte Erzählungen von Zeitzeugen umrahmten die Exponate. Das Museum Maranatha mit einer Krippenausstellung besonderer Art auf 500 Quadratmetern hatte es den Ausflüglern angetan. Panorama- und Jahreskrippen sowie verschiedene andere Kunstobjekte wurden in eindrucksvollem Ambiente präsentiert. Der Abend mit "Pauöi", einem Alleinunterhalter, strapazierte die Lachmuskeln erheblich. Der sechste Tag brachte die Dolomiten mit Blick auf die Drei Zinnen, Toblach wurde durchfahren und das Höhlensteintal. Beim Misurina-See machte man kehrt. Die Toblacher Schau-Käserei mit Probierkäse rief auch aufgrund der sehr guten Erklärungen Erstaunen hervor. Das Antholzer Tal mit dem Biathlonzentrum war für die Kissinger auch von der Kindererholung her ein Begriff. Der Einkaufsbummel durch die Provinzhauptstadt Bruneck wurde vor allem von den Frau mit Hallo begrüßt. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA) v. 10.05.2008 zum Seitenanfang AWO Kissing bietet wieder Ferienprogramme für Kinder an Erholung am Stadtrand oder in den Tiroler Bergen: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" Kissing. Erfahrungsgemäß sind Plätze der Ferienprogramme für Kinder der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing immer sehr schnell ausgebucht. Deshalb wollen die Verantwortlichen nach dem Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" in diesem Jahr früh genug auf die Aktionstage hinweisen. So wird in der Zeit vom 4. bis 15. August, zehn Tage lang jeweils von Montag bis Freitag, für Kinder von 6 bis 11 Jahren die beliebte "Stadtranderholung" in der Waldgaststätte in Althegnenberg durchgeführt. Die Maßnahme wird auch heuer von eigens dafür ausgebildeten Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Anmeldungen und die Einzahlung des Unkostenbeitrages in Höhe von 185 Euro nimmt die AWO-Begegnungsstätte in Kissing, Blumenstraße 9-11, schon jetzt entgegen. AWO-Ortsvorsitzender Günter Vogt weist darauf hin, dass am Montag, 14. Juli, um 20 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte eine Elternversammlung zum Thema "Stadtranderholung 2008" stattfindet. Natürlich führt die AWO auch in diesem Jahr wieder vom 4. bis 21. August für Kinder von 8 bis 15 Jahren einen 18-tägigen Erholungsaufenthalt auf einem Bergbauernhof in Hopfgarten/Tirol durch. Ansprechpartnerin für diese Maßnahme ist Eva Baum, Telefon 08202-961540. Die zugehörige Elternversammlung und der Termin für letzte Einzahlungen des Unkostenbetrages in Höhe von 490 Euro ist der 7. Juli um 19 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte Kissing. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen und auch für die Familienerholung in Zwiesel beziehungsweise in Scheffau gibt die AWO Kissing montags von 18 bis 20 Uhr gerne unter Telefon 08233-8073. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 24.04.2008 zum Seitenanfang Im AWO-Heim lohnt nicht nur der Ausblick Tag der offenen Tür: Führung durch die frisch renovierten Räume - Buntes Infoprogramm Friedberg. Die Aussicht von den oberen Stockwerken des AWO-Seniorenheims konnten die Besucher beim Tag der offenen Tür erst gegen Mittag genießen - als das schlechte Wetter nachließ. Doch bis dahin war einiges geboten, so dass sich der verregnete Blick auf Friedberg gut verschmerzen ließ. Mit der Resonanz des Tages war Heimleiterin Brigitte Odenwälder sehr zufrieden: "Bei den Besuchern ist ein großes Interesse da, weil hier etwas Neues entstanden ist". Generalsanierung für 3,5 Millionen Heidi Mitlstrasser führte die Besucher durch die frisch renovierten Zimmer im fünften Stock. Der gesamte Umbau des Seniorenheims in der Rothenbergstraße kostet rund 3,5 Millionen Euro. Nun ist alles in hellen Farben gehalten, im Bad wechseln sich gelbe mit weißen Fliesen ab. "Ein Einzeltimmer hat rund 26, ein Doppelzimmer 31 Quadratmeter", beschreibt Heimleiterin Brigitte Odenwälder die Wohnräume. Besucher Günter Teynor lag gleich einmal in einem gelben Sessel mit Beinstütze Probe. "Gemütlich", lautete sein zufriedenes Urteil. Apotheker Dr. Hannes Proeller erklärte in seinem Vortrag die Welt der - meist sehr langen - Beipackzettel. Diese sollten eigentlich keine Angst auslösen, so der Apotheker. So bedeute die Aussage "in Einzelfällen" Folgendes: "Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nebenwirkungen auftreten, ist so groß wie diejenige, einen Sechser im Lotto zu haben", erzählte Proeller. Er riet seinen Kunden vor allem eines: "Bei Unklarheiten immer nachfragen - beim Arzt oder Apotheker." Interessante Neuheiten gab es bei Michael Kreuzer und Katja Tremmel vom Sanitätshaus Stein & Mayr. An ihrem Infostand zeigten sie den Besuchern unter anderem Rollatoren mit extra großen Rädern, "damit man auf Kopfsteinpflaster nicht so durchgeschüttelt wird". Oder auch ein Modell mit Regenschirm: Hier können beide Hände am Rollator bleiben, nass wird man trotzdem nicht. Zudem führten die beiden Fachkräfte Blutdruck- und Venenmessungen durch. "Das ist ein bisschen viel: 155. Normalerweise ist mein oberer Blutdruckwert geringer", sagt eine ältere Dame nach der Messung. Auch ihr Mann lässt sich den Blutdruck bestimmen. Und die Venenmessung? "Lieber nicht", sagt er schmunzelnd, als er hört, dass er dafür Schuhe und Strümpfe ausziehen muss. Neben vielen Informationen konnten die Besucher auch die Werke von Anne Klaus bewundern. Wie zum Beispiel ihre "Versperrte Rose" in Acrylmischtechnik, auf die sie ein Geflecht aus Blumendraht geknüpft hat. "Die Farben gefallen den Leuten gut", erzählte die Friedberger Künstlerin. Sie freue es sehr, wenn die Besucher Spaß an ihren Bildern haben. Seit Freitag hängen ihre Werke in den oberen Stockwerken des AWO-Seniorenheims (noch bis Ende Juli). Quelle: "Friedberger Allgemeine" (nap) v. 21.04.2008 zum Seitenanfang Halbzeit im AWO-Seniorenheim Tag der offenen Tür: Morgen gibt es Vorträge, Kunst und vieles mehr Friedberg. 101 Jahre zählt der älteste, 60 Jahre der jüngste Bewohner des Seniorenheims der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Friedberg. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie freuen sich sehr auf den Tag der offenen Tür am Samstag. "Halbzeit" lautet das Motto des Tages, denn bis jetzt ist die Hälfte der Umbauarbeiten geschafft. 2010 ist das Heim in der Rothenbergstraße komplett renoviert. Die Stockwerke sechs und sieben sind bereits fertig, der fünfte Stock ist nächste Woche bezugsfertig. "Wir wollen den Menschen zeigen, was sich bei uns schon alles getan hat", erklärt Heimleiterin Brigitte Odenwälder. Statt brauner Türen und dunkler Teppiche leuchten einem in den bereits renovierten Stockwerken nun helles, warmes Orange und Gelb entgegen. Vom früheren Hotelcharakter - bis in die 70er Jahre war das Seniorenheim das "Hotel Stadt Friedberg" - ist wenig geblieben. "Auf jeder Etage gibt es eine Küchenecke zum Frühstücken, Reden, Zusammenkommen", erklärt Pflegedienstleiter Alexander Huckfeldt stolz die neuen "Kommunikationspunkte". Die Menschen sollen sich wie zu Hause fühlen, nicht wie in einem Heim.
Am Samstag können die Besucher sogar einen Blick in die Zimmer werfen: Das ist möglich, weil der fünfte Stock zwar fertig renoviert, aber noch nicht bewohnt ist. Zudem gibt es jede Menge Kunst für die Besucher: Die Friedberger Künstlerin Anne Klaus zeigt noch bis Ende Juli ihre Bilder im AWO-Heim. "Veränderungen" heißt ihre Ausstellung. "Passend zu uns", sagen Alexander Huckfeldt und Brigitte Odenwälder schmunzelnd. Aber auch Bilder der Bewohner, die normalerweise im Gesundheitsamt Aichach aushängen, sind am Samstag zu sehen. Ein buntes Programm - nicht nur für Besucher zwischen 101 und 60 Jahren. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (nap) v. 18.04.2008 zum Seitenanfang "Sie haben einen Leuchtturm der sozialen Arbeit geschaffen" AWO Kissing feiert ihre umgebaute Begegnungsstätte Kissing. Die erweiterte Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing ist offiziell eingeweiht worden. Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten bieten nun doppelt so viel Platz als zuvor. Damit hat man dem Wunsch vieler Nutzer - und vor allem des Vorsitzenden Günter Vogt - entsprochen. "Sie haben hier wahrlich einen Leuchtturm der sozialen Arbeit mit der Begegnungsstätte Kissing geschaffen, um den Sie viele AWO-Ortsverbände zu Recht beneiden werden", sagte der stellvertretende Landrat Peter Feile in seiner Laudatio. Günter Vogt, Orts- und Kreisvorsitzender der AWO Kissing und Aichach-Friedberg sowie Mitglied im AWO-Bezirksvorstand, sei bekanntermaßen ein großer "Motivierer" für die Durchführung der ehrenamtlichen Hilfe in Kissing und in Aichach. Wenn er sich erst einmal etwas in den Kopf gesetzt habe - wie den Ankauf der im vergangenen Jahr frei gewordenen Doppelhaushälfte neben der Begegnungsstätte - sei er nicht mehr zu bremsen, sagte Feile. Ohne diesen Ankauf wäre die Erweiterung nicht möglich gewesen. Haus erhält viel Lob und kirchlichen Segen Weiterhin sagte Feile, dass er von den AWO-Nachbarvereinen gebeten worden sei, Vogt als "AWO-Hausherren" 500 Euro zu überreichen. Günter Vogt bedankte sich daraufhin bei allen, die seiner Einladung gefolgt sind. Damit meinte er insbesondere die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr, die sich trotz vieler weiterer Termine Zeit für die Einweihungsfeier genommen hatte. Nach der ökumenischen Segnung des Hauses durch die beiden Kissinger Seelsorger Pfarrer Steffen Schubert und Pater Joseph würdigte Bürgermeister Manfred Wolf die Begegnungsstätte. "Optisch ist der Umbau einfach gelungen und praktisch hat er durch die Vernissage des Kunstkreises Lechkiesel und zuvor schon beim Faschingsball der AWO bereits mehrmals seine Feuertaufe bestanden." Voll des Lobes war nicht zuletzt der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, der Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Beyer. Kissing gebe ein positives Beispiel für das Miteinander zwischen Wohlfahrtspflege und Politik. Die funktionell und freundlich gestaltete Begegnungsstätte werde sicher die gesamte Gesellschaft ansprechen und nicht nur die Senioren, sagte er. "Dieses Mehrgenerationenhaus hier in Kissing verdient meinen Dank und Respekt." Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 11.03.2008 zum Seitenanfang AWO-Begegnungsstätte wird feierlich eröffnet Gemälde des Kunstkreises schmücken die neuen Räume Kissing. Die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing ist nach ihrer Erweiterung nun mindestens doppelt so groß. Ein Grund zum Feiern - und die Gelegenheit für eine Vernissage. Zur Einweihung der neuen Räume in der Blumenstraße 9-11 in Kissing stellen 14 Künstlerinnen und Künstler des "Kunstkreises Lechkiesel Kissing" ihre Werke aus. Günter Vogt, der Vorsitzende der AWO Kissing, ist darauf ebenso stolz wie der Kunstkreis-Vorsitzende Egon Langhans. Bei der Ausstellungseröffnung betonte dieser, dass seit rund zehn Jahren die AWO-Räume vom Kunstkreis Lechkiesel für die unterschiedlichsten Versammlungen genutzt werden. "Heuer endlich haben wir es geschafft, hier eine Vernissage zu veranstalten." Nachdem der AWO-Chor "Schönes Schwabenland" und "Bilder der Heimat" gesungen hatte, stellte Langhans die 14 Künstler und ihre insgesamt 20 Gemälde den zahlreich erschienenen Gästen vor. "Die beiden Lieder des Chores passen ausgezeichnet zum Inhalt der Ausstellung", sagte er. Es handele sich bei den Werken nämlich tatsächlich überwiegend um Heimatbilder aus Schwaben und Bayern. Sehen und Anschauen sei gerade in Kissing von großem kulturellen Engagement gegpägt, führte anschließend der stellvertretende Landrat Peter Feile aus. "Ein besonderer Leuchtturm ist das, was der Kunstkreis Lechkiesel immer wieder bietet." Der zweite Leuchtturm für Kissing sei die neu gestaltete Begegnungsstätte der AWO in der Blumenstraße, die wohl ihresgleichen suchen dürfte. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Kissing und dem Kunstkreis Lechkiesel würdigte Bürgermeister Manfred Wolf in seinem Grußwort. Die Kunstausstellung kann während der Öffnungszeiten der AWO-Begegnungsstätte besucht werden. Die ausgestellten Werke sind auch käuflich zu erwerben. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 06.03.2008 zum Seitenanfang Begegnungsstätte der AWO wird Anfang März eingeweiht Jahreshauptversammlung: Die neuen Räume sind der ganze Stolz des Ortsvereins Kissing. Ihre Feuertaufe erfolgreich bestanden hat die neue Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kissing, die am 8. März offiziell eingeweiht wird. Bei der Jahreshauptversammlung mussten sich die rund 90 Mitglieder nicht wie früher zusammen drängen, sondern konnten das großzügige Platzangebot in den neu gestalteten Räume genießen. Insgesamt 400.000 Euro hat der Ortsverein laut Vorsitzendem Günter Vogt investiert, um sein Domizil an der Blumenstraße mit Garten, Parkplätzen, Büros und Keller zu erweitern. Der Umbau war dringend geboten, denn für die 680 Mitglieder gibt es das ganze Jahr über ein breites Angebot an Veranstaltungen, was Bürgermeister Manfred Wolf mit den Worten würdigte: "Das ist gelebtes Ehrenamt und macht die Arbeiterwohlfahrt stark!" Er dankte allen, die sich teils schon seit Jahrzehnten für Kinder und Senioren einsetzen. Die eindrucksvolle Leistungspalette reicht von Faschingsball und Frühstückstreffen über Rechtsberatung und Singgruppe bis hin zu Vorträgen und Senioren-Nachmittagen. Auch für die kommenden Monate hat Traudl Thomas, die Leiterin des Seniorenclubs, wieder ein attraktives Programm vorbereitet. Am Freitag, 29. Februar, wird etwa im AWO-Haus eine Gemeinschaftsausstellung des Kunstkreises "Lechkiesel" eröffnet. Am Tag nach der offiziellen Einweihung der umgebauten Begegnungsstätte können interessierte Kissinger am 9. März die neuen Räume beim "Tag der offenen Tür" in Augenschein nehmen. Im Juni vergangenen Jahres, so Vogt, war mit der Erweiterung begonnen worden. Er zeigte sich in seinem Jahresbericht nicht nur stolz auf das gelungene Werk, sondern auch auf das vielfältige Engagement des Ortsvereins: Ein Kreis-Seniorentreffen in der Paartalhalle, Besuche im Münchner Circus Krone und in der Western-City Dasing oder eine Kindererholung in Tirol waren im Laufe des vergangenen Jahres von ehrenamtlichen Helfern organisiert worden. Viele von ihnen wurden bei der Jahresversammlung mit Urkunden und Geschenken ausgezeichnet. Ehrungen für 30-jährige Mitgliedschaft gab es zum Beispiel für Erwin Klingler, Karl-Heinz Rundt, Werner Horkheimer, Gerhard Seidel, Horst Zloch, Wolfgang Limmer, Herta Janisch, Marlene Hille, Max Zott, Christine Robeller und Annemarie Mücke. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Peter Stöbich) v. 27.02.2008 zum Seitenanfang AWO feiert im eigenen Heim noch ein Stück fröhlicher Erstmals großer Faschingsball in den neuen Vereinräumen Kissing. Besonders hoch schlugen die Wellen des närrischen Treibens diesmal in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kissing in der Blumenstraße. War es doch nach dem Erweiterungsbau die erste Feier dieser Art in den um das Doppelte vergrößerten Vereinsräumen. Ein Lob für die hauseigene Bewirtung Vorsitzender Günter Vogt war nicht böse darüber, dass dieses Fest im vereinseigenen Haus abgehalten werden konnte. Denn alle 120 Närrinnen und Narren schienen ihm noch einen Tick ausgelassener, fröhlicher und eben närrischer als in den Jahren zuvor. Dafür sorgte nicht zuletzt auch die hauseigene Bewirtung in Küche, Ausschank und Bar. Zu bewundern war jedenfalls wieder die Bereitschaft der Ballgäste, in närrischem Outfit zu erscheinen. Ob die Kostüme nun in mühevoller Arbeit eigenhändig angefertigt oder "von der Stange" erworben worden waren, spielte dabei keine Rolle. Und auch der Altersdurchschnitt der Balbesucher war breit gestreut. Die älteste Besucherin wird, wie sie stolz verkündete, in wenigen Tagen 85 Jahre alt, der jüngste Gast ist gerade einmal achtzehn. In punkto Ausdauer und Fleiß beim Tanzen waren die fast siebzig Jahre Altersunterschied kaum auszumachen. Die nötigen Rhythmen dazu erzeugte Alleinunterhalter Karl-Heinz Kralik mit seinem "supertechnisch" funktionierenden "Ein-Mann-Orchester". Zu fortgeschrittener Stunde überraschte die Damengruppe "No Limits" aus Hollenbach die inzwischen zu Hochform aufgelaufene Narrenschar mit gekonnten Tanzeinlagen in der Begegnungsstätte. Jedes Kostüm hätte einen Preis verdient gehabt Und nur wenig später ließ es sich der Veranstalter nicht nehmen, auch in diesem Jahr wieder die originellsten und schönsten Kostüme zu prämieren. Mehr als zwanzig Preise hatte er dafür ausgelobt. "Eigentlich ist jedes Kostüm wieder ein Sieger", attestierte Günter Vogt abschließend. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 29.01.2008 zum Seitenanfang AWO-Ball in neuen Räumen Fasching: Jede Menge Überraschungen Kissing. Der guten Stimmung, die bei den Faschingsbällen der AWO seit Jahren obligatorisch ist, wird es keinen Abbruch tun, im Gegenteil: Die Narren um den AWO-Vorsitzenden Günter Vogt können heuer erstmals in den erweiterten Räumen der AWO-Begegnungsstätte in der Blumenstraße 9-11 ihren Ball durchführen. Los geht die Gaudi am Samstag, 26. Januar, um 20 Uhr. Vogt garantiert besonders, dass die Wellen der guten Laune wieder besonders hoch schlagen werden, wenn Showeinlagen und Überraschungen die Narrenschar erfreuen werden. Auch bei der Bewirtung der Gäste werde es an nichts fehlen, meint Günter Vogt. Ebenso gebe es in der Narhalla einen eigenen Barbetrieb, und das alles zu ganz moderaten Preisen. Dass in den Räumen Rauchverbot herrsche, sei für die AWOler nicht weiter schlimm, hätten diese doch bisher auch schon immer ihrem kleinen Laster im Freien gefrönt. Quelle: "Friedberger Allgemeine" (geba) v. 24.01.2008 zum Seitenanfang |