Kreisverband    AWO Aktuell


  Aktuelles aus dem Kreisverband

  Termine / Veranstaltungen
  Archiv 2001-2007      Archiv 2008-




+ + + Wichtige Info zur Stadtranderholung Althegnenberg: + + + Die Gebühr für die Teilnahme an der 10-tägigen Maßnahme (2.-13. August 2010) beträgt nur 185 Euro, nicht wie auf der Internet-Seite der Gemeinde Kissing irrtümlich angegeben 385 Euro! + + +



  Vom Laufrad zum modernen Renngerät   26.07.2010
  Afrika im AWO-Hort   23.07.2010
  Das alte Hotel ist ein modernes Seniorenheim   24.06.2010
  Impulse durch tierischen Besuch   19.06.2010
  Der Wilde Westen in der Blumenstraße   14.06.2010
  Rat und Hilfe für jedermann   23.02.2010
  Sie können nicht mehr so gut tanzen, aber fröhlich sein   13.02.2010
  Mitglieder wollen aktiv bleiben   23.01.2010
  AWO Mering beim Neujahrkonzert   20.01.2010



Vom Laufrad zum modernen Renngerät

Kissing. Zu einer interessanten Ausstellung lädt die Arbeiterwohlfahrt in ihre Kissinger Begegnungsstätte an der Blumenstraße ein: Vom 30. Juli bis 15. August werden Fahrräder aus einem Jahrhundert und ein Film über ihre Historie gezeigt.

Die ersten Zweiräder waren Laufmaschinen

Die Öffnungszeiten sind freitags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 19 Uhr. "Jeden Samstag gibt es ab 15 Uhr ein Rahmenprogramm mit Geschichten rund ums Rad", kündigt Vorsitzender Günter Vogt an. Die ersten realen Zweiräder seien Laufmaschinen gewesen. "Deren Urform geht auf den badischen Freiherrn Karl Friedrich Drais von Sauerbronn zurück, der 1817 die erste lenkbare Laufmaschine aus Holz vorstellte", berichtet Vogt.
Die Entwicklung des Fahrrades dauerte viele Jahre. Im Zeitraum von 1820 bis 1890 wurde getüftelt und verändert, vom Lauf- über das Hoch- bis zum heutigen Niederrad. Anfangs wurden die Laufräder angetrieben, indem man sich mit den Füßen vom Boden abstieß. Danach kam das Velocipede ("Schnellfüße"), das mit Vorderantrieb mit Pedalen versehen war.

Durch die Vergrößerung der Vorderräder entstanden dann Hochräder, die aber wegen der großen Sturzgefahr und ihre Unhandlichkeit bald vom Niederrad abgelöst wurden. Mit der Umweltbewegung sind seit den 1980er-Jahren Sonderformen wie Liege- und Dreiräder wiederentdeckt und weiterentwickelt worden. Diese werden aber vom Fahrradhandel nicht so unterstützt wie die im Radrennsport gebräuchlichen Formen.

Ein Meilenstein war die Erfindung des Nabendynamos

Ein Meilenstein waren um die Jahrtausendwende die Erfindung leichtläufiger Nabendynamos sowie von Rücklichtern mit Leuchtdioden. Einige Jahre später kamen leistungsstarke Scheinwerfer sowie Kondensatoren hinzu, die während der Fahrt Energie speichern und im Stillstand mehrere Minuten die Lampen leuchten lassen.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (stö), 26.07.2010
zum Seitenanfang



Afrika im AWO-Hort

Kissing. "Afrika ist überall" lautete das Motto des Sommerfests im Kissinger AWO-Hort Schatzkiste. "Wir haben uns bei der Fußball-WM mit dem Afrika-Fieber anstecken lassen und uns intensiv mit dem Kontinent beschäftigt", erklärte Hortleiterin Ruth Kehl.

Die Grundschüler der ersten bis vierten Klasse brachten afrikanische Lieder aus der Schule mit und auch ein afrikanischer Markt wurde für die Feier aufgebaut. Da gab es selbst gefädelte Perlenarmbänder und von den kleinen Künstlern gemalte Dschungelbilder zu kaufen. Die Mädchen hatten einen afrikanischen Tanz eingeübt und die Jungs veranstalteten natürlich ihre eigene kleine WM. Am Abend gab es ein Lagerfeuer im Garten und zur Feier des Tages durften alle 31 Kinder auch im Hort übernachten. Was mit dem Erlös des Sommerfestes angeschafft wird, können die Hortkinder selbst bestimmen.

Als krönender Abschluss ihres Afrika-Themas kam nun auch Alexander Kofi Aquah für einen Trommelworkshop in die Schatzkiste. Beim Stuhlkreis im Turnsaal entstand schnell eine fröhlich trommelnde Gemeinschaft, die mit Begeisterung die vorgegebenen Rhythmen des aus Ghana stammenden Trommlers aufgriff.

Mit seiner Gruppe "Kukurudu" und vielen Trommelworkshops hat sich der in Königsbrunn wohnhafte Alex Aquah im Landkreis - zuletzt auch im Rahmen des Meringer Kunst- und Kulturfrühlings - einen Namen gemacht. Derzeit läuft auch ein Trommelworkshop in den Räumen des Meringer Jugendtreffs.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (jojo), 23.07.2010
zum Seitenanfang



Das alte Hotel ist ein modernes Seniorenheim

Friedberg. Friedberg Landrat Christian Knauer war sichtlich angetan: "Schön, was ihr daraus gezaubert habt", sagte er nach einem Rundgang durch das Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Rothenberg. In über fünfjähriger Bauzeit wurde das Haus saniert und modernisiert. Bis auf die Außenanlagen ist jetzt fast alles fertig. Im Herbst findet ein Tag der offenen Tür und Anfang 2011 die offizielle Einweihung statt. "Wir freuen uns schon", versichert Heimleiterin Brigitte Odenwälder.

Hotel wurde in ein Seniorenheim umgewandelt

In den späten 70er-Jahren hatte die AWO das ursprünglich als Hotel konzipierte Haus in ein Seniorenheim umgewandelt. Aus dieser Zeit stammte die Ausstattung: Es gab nur einen einzigen Aufzug, in den nicht einmal ein Pflegebett hineinpasste, keinen zweiten Fluchtweg, keine behindertengerechten Bäder, keine Aufenthaltsbereiche und Schwesternzimmer. Seit 2001 liefen darum Überlegungen, das Haus zu modernisieren. Das scheiterte jedoch zunächst an der Bahnstromleitung, die mitten durchs Wohngebiet führt. Zu ihr muss ein Sicherheitsabstand eingehalten werden - der Anbau eines neuen Treppenhauses mit Aufzug war unmöglich.

"Das Heim wäre im alten Zustand nicht zu halten gewesen", erinnerte sich Landrat Knauer an viele eindringliche Appelle, endlich die Sanierung anzupacken. Das gelang erst mit der Verlegung der Bahnstromleitung, die jetzt im Osten des Rothenbergs verläuft. Am 5. Dezember 2005 konnte nach zehnjähriger Vorbereitung endlich mit den Arbeiten begonnen werden.

Zunächst entstand das neue Treppenhaus, das mit seiner roten Farbe nicht nur Zustimmung bei den Nachbarn fand, dann wurden die Flächen Stockwerk für Stockwerk neu eingeteilt. Während der Eingangsbereich und das Erdgeschoss mit dem Speisesaal weitgehend unverändert blieben, entstand im ersten Obergeschoss eine Intensivpflege mit sechs Einzelzimmern und Aufenthaltsraum.

Auf den übrigen sechs Etagen gibt es jeweils sieben Einzel- und drei Doppelzimmer, die alle mit eigenen Bädern ausgestattet sind. Dazu kommen Aufenthaltsräume mit Teeküche, Schwesternstützpunkte und Stationsbäder. Die Zahl der Zimmer wurde deutlich verringert. Lebten vor der Modernisierung über 100 Personen im Haus, so gibt es jetzt noch 84 Plätze; 82 davon sind aktuell belegt.

Komplett aus der Förderung zurückgezogen

3,6 Millionen Euro wurden insgesamt investiert. Davon übernahm der Landkreis 980.000 Euro, der Freistaat Bayern 325.000. Die Sanierung des AWO-Hauses war eine der letzten Maßnahmen vor der Änderung der Zuschussrichtlinien, der Freistaat hat sich inzwischen komplett aus der Förderung zurückgezogen. "Wir sind sehr dankbar, dass der Landkreis so großzügig war", sagte der Vorstandsvorsitzende der AWO Schwaben, Eberhard Gulde.

Den Nutzen haben unmittelbar die Bewohner des Hauses, denn die Höhe der Miete richtet sich nach den Investitionskosten, die der Träger aufbringen muss. So kostet ein Platz in der Pflegestufe 1 je nach Zimmergröße zwischen 1437 und 1672 Euro, in der Pflegestufe 3 zwischen 1690 und 1981 Euro. Und mit 84 Plätzen sei das Haus auch in einer betriebswirtschaftlich guten Größe, so Gulde.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Thomas Gossner), 24.06.2010
zum Seitenanfang



Impulse durch tierischen Besuch

Friedberg. "Goldie", das hellbraune Meerschweinchen, ist eines von vier Artgenossen, die zusammen mit Hündin "Jola" und verschiedenen Zwergkaninchen jeden Freitagvormittag für zwei Stunden ins AWO-Seniorenheim am Rothenberg kommen. Seit einem halben Jahr nützt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Heimträger das Angebot des Mobilen Streichelzoos von Dipl.-Montessoripädagogin Elke Huemer.

Sie kennen sie mit Namen

Viele Bewohner kennen die Tiere bereits mit Namen. Durch den regelmäßigen Kontakt zu Tieren können im Menschen bereichernde Impulse für seine körperliche und seelische Verfassung ausgelöst werden. Meerschweinchen und Hasen werden zum Streicheln und Füttern auf den Schoß genommen. Erinnerungen an eigene Haustiere werden wach und nicht selten entstehen darüber lebhafte Gespräche.

Zum Ende kann sich jeder Bewohner, der es mag, einen Leckerbissen für die Hündin "Jola" geben lassen. Sie holt sich dann "Leckerlis" in einer Abschlussrunde ab.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (FA), 19.06.2010
zum Seitenanfang



Der Wilde Westen in der Blumenstraße

Kissing. Mit einem Straßenfest für die ganze Bevölkerung feierte die Arbeiterwohlfahrt 1990 die Eröffnung ihrer Begegnungsstätte. Seitdem werden jeden Sommer auf der Blumenstraße vor der AWO-Stätte zum Feiern die Biertischgarnituren aufgestellt. Seit 20 Jahren freut sich der AWO-Ortsverein über eine Bombenstimmung beim gut besuchten Fest.

Dass die Nationalelf erst einen Tag später auf üüdafrikanischem Rasen kickte und das Wetter trotz Gewittervorhersagen hervorragend mitspielte, war Glückssache. Dass von der Bewirtung über die musikalische Unterhaltung und die Tombola bis zum Spieleangebot alles wie am Schnürchen lief, war aber kein Zufall. Ortsvorsitzender Günter Vogt zählt bei allen Veranstaltungen auf viele zupackende Hände.

Zum Jubiläum wurden die zahlreichen Besucher an den Biertischen kurzerhand in den Wilden Westen versetzt. Eben noch hatte Alleinunterhalter Nikolaus Frank "Hoch auf dem gelben Wagen" gespielt, da kam Westernreiter Fred Rai auf dem Rücken seines Pferdes Spitzbub angeritten. Schnell wurden die roten Sonnenschirme geschlossen, damit der singende Cowboy durch die Sitzreihen galoppieren konnte. Waren bisher die AWO-Besucherbusse und die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms in Scharen in die Westernstadt nach Dasing gekommen, beehrte zum Jubiläum nun umgekehrt der Westernreiter die Arbeiterwohlfahrt.

"Das ist ein wirklich tüchtiger Mann", erzählte der Reiter zwischen zwei Westernhits und zeigte auf Günter Vogt. Denn natürlich habe dieser ihn bei einer wiederholten Begegnung gleich als AWO-Mitglied geworben, erinnert sich Fred Rai. Deshalb trat der berühmte Cowboy ohne Gage auf.

Somit blieb mehr Erlös für den guten Zweck hängen und kommt in Kürze wieder beüürftigen Kindern für die Teilnahme an der Stadtranderholung oder beim Ferienprogramm zugute. Schließlich wurde doch an Fußball gedacht, denn mit der Gruppe "Kukurudu" brachten Trommler aus dem WM-Gastland Schwung in die Biertischreihen.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (jojo), 14.06.2010
zum Seitenanfang



Rat und Hilfe für jedermann

Kissing. Die Aufgaben werden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kissing nicht so schnell ausgehen. Zweite Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen brachte es bei der Hauptversammlung des AWO-Ortsvereins in den neu gestalteten Räumen der Begegnungsstätte auf den Punkt: "Der Hilfebedarf wird größer und nicht geringer." Knapp 100 Gäste, darunter die Kreisvorsitzende der Senioren, Wally Waldmann, und Gertrud Käfer-Gröb von der Villa Kunterbunt, nahmen an der Jahreshauptversammlung teil.

Den vielen ehrenamtlichen Helfern gedankt

Derzeit zählt der AWO-Ortsverein Kissing 652 Mitglieder. In seinem Rechenschaftsbericht verwies Vorsitzender Günter Vogt auf zahlreiche Aktivitäten, die vom Kindertreff über die Seniorengemeinschaft bis hin zu Ausflügen reichen.

Zahlreiche Kinder nahmen wieder am Ferienangebot teil. Gerade bei der Kindererholung hofft das Team um Günter Vogt, dass dieser Beitrag auch weiterhin angeboten werden kann. Vor allem dankte Vogt den ehrenamtlichen Helfern, ohne diese könnten keine Veranstaltungen stattfinden. Über ein leichtes Minus in der Kasse informierte die stellvertretende Vorsitzende Claudia Beckerbauer in Vertretung von Kassierer Reinhard Wedelich. Die neue Heizung schlug kräftig zu Buche.
Eine einwandfreie Kassenführung bestätigte Revisor Günter Legath. Über die Aktivitäten der Seniorengemeinschaft informierte Heidemarie Stauber, die vorübergehend für die erkrankte Traudl Thomas den Seniorenclub leitet. 14-mal war die Wandergruppe unter der Leitung von Hartmut Hielscher unterwegs, die Nachfrage steigt. Highlight des neuen Programms ist eine Reise nach China.

"Die Gemeinschaft leistet Hervorragendes", dankte Rinderhagen im Namen der Gemeinde. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass die Kindererholung für das laufende Jahr wieder gesichert ist. Gleichzeitig würdigte sie die "ausgezeichnete Kooperation zwischen Kirchen und Sozialverbänden".

77 Mitglieder wurden geehrt

77 Mitglieder standen auf der Ehrungsliste des Vorsitzenden Günter Vogt. Seit 35 Jahren sind Georg Endl, Sigrid Gittl, Klaus Heger, Josef Metzger, Karl-Heinz Pfeiffer, das Ehepaar Pucher, Maria Rohrmoser und Edeltraud Thomas AWO-Mitglieder. Gemeinsam mit Peter Hanel überreichte Vogt den Geehrten Urkunden, Ehrennadeln und Geschenke.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (riem), 23.02.2010
zum Seitenanfang



Sie können nicht mehr so gut tanzen, aber fröhlich sein

Aichach. Wenn der Kaffee von einer freundlich lachenden Hexe (Bärbel Liebscher vom Service) eingegossen wird, Konfettipunkte und Papierschlangen auf weißen Papiertischdecken fröhliche Punkte setzen und kaum noch Platz zum Sitzen bleibt, dann ist Fasching im AWO-Heim Aichach. Der Speisesaal ist mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Gästen brechend voll.

Als faschingskulinarische Gaumenfreude werden Ausgezogene, dann Leberkäs serviert. Pärchen rücken näher aneinander, die Musik ist extra laut, dazu wird geklatscht, geschunkelt, getanzt und gelacht - ein Elektrorollstuhl bricht nach hinten, aber Altenpflegehelfer Michael Schmid reagiert sofort.

Lustige Kopfbedeckungen

Wer mag, ob Bewohnerin oder Mitarbeiter des Hauses, hat sich eine lustige Kopfbedeckung aufgesetzt: Frau Beurer (89) hat die Teufelshörner gewählt und lacht, Herr Schäfer versucht, bei der lauten Musik verschmitzt mitzuteilen, dass er als ältester Mann hier sei. Friedl Frauendörfer wählt eine lila Boa und den elegantesten Hut. Sie geht, als ob sie Bücher auf dem Kopf bis zu ihrem Platz balancieren müsse.

Franziskanerschwester Maria Theresa erkennt heute niemand, denn sie trägt ein langes Kleid, und ihre Haare verdeckt ein Hut. Sie besucht das AWO-Seniorenheim Aichach seit 19 Jahren als Altenheim-Seelsorgerin und freut sich über den gelungenen Nachmittag: "Es ist so viel besser mit Frohsinn zusammen zu feiern, anstatt dass jeder auf seiner Etage sitzt." Durch den Saal kann die Kindergarde nicht auftreten, dazu ist kein Platz, aber über die Seitentür ziehen die Kinderjecken ein und gewinnen das hochbetagte Publikum sofort. Schwungvoll schwingen Beine, elegant wiegen kornblumenblau leuchtende Kostüme und lassen die, die nicht mehr tanzen können, dies bald vergessen. Die Tanzshows funktionieren millimetergenau bis zum Schlusswalzer, obwohl die Faschingsgruppen der Paartalia ihre Formationen in einer großen Turnhalle einstudiert haben.

Zum Höhepunkt erweist das Prinzenpaar die Ehre. Der Charme der beiden bezaubert alle. Was die wohl denken über ihr heutiges Publikum? Prinzessin Carin und Prinz Alexander I. sind begeistert: "Es ist hier eines der schönsten Auftritte, weil wir bei Menschen sind, die nicht alle zu uns kommen können. Die freuen sich wirklich, und es ist eine tolle Erfahrung, wie viel Freude die 80- bis 90-Jährigen am Fasching haben."

In der lauten Musik hört plötzlich Ingeborg Petzold ihren Namen, aber mehr versteht sie nicht, und "bekommt plötzlich weiche Knie", wie sie beichtet, als sie mit Eskorte zweier feschen Jungen nach vorne begleitet wird. Sie hat sich den diesjährigen Orden als Heimbeiratsvorsitzende verdient, der von Prinzessin Carin (Carin Beck sonst Polizistin) und Ihrer Tollität Prinz Alexander (Bialas, ebenfalls Polizist) überreicht wird. "Es macht mir Spaß, für die Mitbewohner da zu sein", meint sie hinterher bescheiden, als die ganze Paartalia wieder weiter gezogen ist mit der Einladung aller zum Umzug am Samstag in der Innenstadt.

Die Rhythmusgruppe des Seniorenheimes der AWO begleitet anschließend den "Toni Wiggerl", mit Triangel, Schüttelrohren und Tamburin: Bei "I want to love you", aber auch "Lustig ist das Zigeunerleben" bringen sie den bis in die letzte Ecke besetzten Saal den ganzen Nachmittag in Schwung. Der Teufel wagt ein Tänzchen mit einem Mönch, Charlie Chaplin (AWO-Leitung Sabine Polzer) mit der hübschesten verschleierten Dame ... - und die Bewohner singen, klatschen, feiern, und die meisten sind ausgelassen bis zum Abend, weil es so gut tut.


Quelle: "Friedberger Allgemeine" (Christiane Menke-Stumpf), 13.02.2010
zum Seitenanfang



Mitglieder wollen aktiv bleiben

Friedberg. Die Mitglieder des Seniorenclubs der Arbeiterwohlfahrt treffen sich relativ häufig, beschränken sich aber nicht auf "Ratschen" beim Kaffeekränzchen. Das zeigte sich wieder recht deutlich bei der Jahreshauptversammlung im AWO-Heim an der Rothenbergstraße. Die wiedergewählte Vorsitzende Wally Walkmann ließ keinen Zweifel daran, dass man aktiv ist und dies auch bleiben will. Ihr Bericht über Ausflugsfahrten, Reisen, Seniorennachmittage und über zahlreiche Feiern zu den jeweiligen Anlässen zeigte, wie unternehmungslustig die Seniorinnen und Senioren noch sind. Und auch für das kommende Jahr wurden schon wieder eifrig Pläne geschmiedet.

Lotte Böhm kümmert sich seit Jahren um die Kasse und auch heuer konnte sie wieder von einem "erwirtschafteten Plus" berichten. Keine Frage, dass die Revisoren Hans Müller und Christa Gellner kein Haar in der Suppe fanden und dass der Führung Entlastung und Vertrauen ausgesprochen wurden.
Gedankt wurde auch den freiwilligen Helferinnen, die immer bei den monatlichen Zusammenkünften im AWO-Heim für die Bewirtung sorgen. Als nächsten Termin merkte man sich den 11. Februar zur Faschingsfeier vor, bei der erstmals die Piccolinos des ORCC zur Unterhaltung beitragen.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Erste Vorsitzende Wally Walkmann; zweite Vorsitzende Gretl Kraft; Kassierin Lotte Böhm; Stellvertreterin Mary Spann; Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit Kuni Christmann; Beisitzer Rosa Fröhlich und Franz Vögele; Revisoren Hans Müller und Christa Gellner.


zum Seitenanfang



AWO Mering beim Neujahrkonzert

Mering/München. Mit 50 Personen besuchte die Arbeiterwohlfahrt Mering das 40. Neujahrskonzert der AWO München im Herkulessaal der Münchner Residenz. Nach Neujahrsgrüßen der Organisatorin Walburga Hohenadl und des Vorsitzenden der AWO München, Max v. Heckel, spielten die Münchner Symphoniker unter der Leitung von Georg Schmöhe nach dem Motto "Alles Walzer" zweieinhalb Stunden lang bekannte und beliebte Operettenmelodien u.a. von Oscar Straus, Johann Strauß und Robert Stolz. Begeisterung weckten dabei auch die Sängerin Felicitas Fuchs und der Sänger Anton Kuhn.

Die Besonderheit an diesen Neujahrskonzerten ist, dass sie moderiert werden. Diese Aufgabe übernahm einmal mehr der österreichische Schauspieler und Moderator Peter Machac, der jahrelang beim Bayerischen Rundfunk auf B1, B2 und B3 zu hören war. Gekonnt und mit Charme und Witz führte er durch das Programm.

Im Bild von links: Max v. Heckel (AWO-Vorsitzender Kreisverband München), Walburga Hohenadl (AWO-Vorsitzende München-Gern), Jaromir Prochazka (AWO-Vorsitzender Mering)


zum Seitenanfang